Teich bei Kladska (Glatzen)   Marienbad: Singende Fontäne   Musikgruppe im Karlsbad   Brunnen simpolisiert ein Engel, das Wahrzeichen in der Fahne von Pilsen   Eger-Marktplatz

Wanderung durch Tschechien

 

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Streckenverlauf unserer Wanderung durch den Böhmerwald

Streckenverlauf

Wanderkarten & Unterkünfte

Šumava (Böhmerwald)

Für William Shakespeare („Ein Wintermärchen“) liegt Böhmen am Meer: „Bohemia. A desert country near the sea“, aber die Ostsee liegt doch Hunderte von Kilometern entfernt.

Der tschechische Name des Gebirges ist abgeleitet von dem Wort šumět („rauschen“, „brausen“). Somit lautet die Übersetzung von Šumava „Die Rauschende“.
Im Norden reicht der Böhmerwald bis zum Český les (Böhmischer Wald), etwa bei Železná Ruda (Markt Eisenstein), im Süden bis zum údolní nádrž Lipno (Lipno-Stausee), im Westen bis zum Bayerischen Wald.
Die 120 km lange Bergkette
 mit einer durchschnittlichen Höhe von 900 m bis 1.000 m ist reich an Hochmooren. Höchster Berg ist der 1.378 m hohe Plechý (Plöckenstein).
Im Böhmerwald beim Berg Černá hora (Schwarzberg) entspringt die Mutter aller tschechischen Flüsse – die Vltava (Moldau).
Flüsse, die nördlich des Bergkammes ihre Quelle haben, fließen über die Moldau in die Nordsee, die Flüsse südlich des Bergkamms über die Donau in das Schwarze Meer.

Das 80 km lange Gebirge zwischen Železná Ruda (Markt Eisenstein) und Cheb (Eger) wird in Tschechien heute als Český les (Böhmischer Wald) bezeichnet.

Wanderung: Von Železná Ruda nach Srní (Rehberg)

Železná Ruda (Markt Eisenstein) 770 m 0,0 km

Železná Ruda (Markt Eisenstein) 2 ½ km von Bayerisch Eisenstein entfernt, ist eins der touristischen Zentren im Norden des Šumava (Böhmerwaldes). Der Ort mit seinen1.670 Einwohnern befindet sich im Biosphärenreservat. Im 16. Jh. entstanden hier Eisenhütten (deshalb der deutsche Name Eisenstein). Bereits im 17. Jh. waren die Erzvorkommen erschöpft und es entstanden zahlreiche Glashütten.
Heute lebt der Ort vom Fremdenverkehr: Im Winter kommen die Skifahrer, im Sommer die Wanderer und im ganzen Jahr die Sextouristen.
Wahrzeichen des Ortes ist die barocke Pfarrkirche „Mariä Hilf vom Stern“ mit Zwiebelkuppel und Zwiebelturm (1729-33).
Außenaufnahmen (Waldszenen im Schnee) zum besten Märchenfilm des 20. Jh. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wurden hier gedreht.

Vodní Kanál 1.085 m  9,0 km
Jezero Laka 1.095 m 10,0 km
(Der Lackensee, ein Gletschersee, mit nur 4 m Tiefe ist der flachste See im Böhmerwald, droht zu verlanden.)
Zlatý Stoleček (Bergsattel „Goldenes Tischchen“) 1.196 m 11,5 km
Horní Ždánidla (Ober-Steindlberg, ein zerstörtes Dorf) 1.077 m 14,7 km
— Gsenget (Kreuzung) 1.033 m 15,0 km
[Abkürzungsmöglichkeit von 1,5 km:
 
auf
  Prášily (Stubenbach) 876 m  18,5 km]
oder weiter auf — 
Frantuv most 937 m 16,5 km
— Dolní Ždánidla 879 m 19,5 km — Prášily (Stubenbach) 876 m  20,0 km

Prášily (Stubenbach) 153 Bewohner. Die ehemalige Glasbläser-Siedlung hatte sich auf die Herstellung von Spiegelglas konzentriert. Nach der Vertreibung der deutschen Bewohner wurde das Gebiet zum militärischen Sperrgebiet erklärt und der Panzerschießplatz Dobrá Voda (Gutwasser) errichtet. 1992 erfolgte die Schließung des Truppenübungsplatzes, die Gemeinde entstand neu. Von den ehemals (1938) 160 Häusern standen nur noch 25.
Insgesamt wurden nach dem 2. Weltkrieg 450 Dörferim Grenzgebiet des Böhmerwalds zu Deutschland  zerstört.

∑= 20,0 km  565 m,  460 m

Prášily (Stubenbach) 878 m 0,0 km -auf  U Prášil (Wegkreuzung) 868 m 0,6 km Gruberg (Wüstung) 883 m 1,5 km Slunečná 950 m 3,0 km Nová Studnice 1.051 m 5,5 km Pod Jezerním Hřbetem (Kreuzung) 1.105 m 6,0 km Zelenohorské chalupy (Grünberghütte) 1.007 m 7,0 km Vchynicko-Tetovský plavební kanál 887 m 8,5 km

Der Chinitz-Tettauer-Schwemmkanal wurde 1799 zum Transport der Holzstämme  errichtet. Er beginnt bei Modrava und mündet in den Fluss Křemelná (Kieslingbach). Er ist 13,6 km lang und hat insgesamt ein Gefälle von nur 50 m. Er gilt heute als technisches Denkmal.

Stare Srní 838 m 10,0 km
Srní (Rehberg) 854 m 10,6 km

Einwohner 245. Als Holzfällersiedlung 1727 gegründet. Aufgrund des hohen Rotwildbestandes wurde die Siedlung „Rehberg“ genannt. 1948 wurden Teile von Srní in den neu errichtete Truppenübungsplatz Dobrá Voda eingegliedert. Wahrzeichen ist die 1805 errichtete Kirche der hl. Dreifaltigkeit, die auf der Windseite mit Schindeln bedeckt ist..
Heute lebt der Ort vom Fremdenverkehr und hat 1.200 Gästebetten.

∑= 10,6 km 347 m, 368 m

 

 

Anreise:

Mit der Bahn von Heidelberg über  München, Bayerisch Eisenstein nach Železná Ruda (Markt Eisenstein)

 

Wanderkarte:

1:50.000
Klub  Českých Turistů Nr. 64
Šumava Železnorudsko

Unterkünfte:

Pension Böhmerwald ***
U Řezné 378
CZ 340 04 Železná Ruda

Hotel Srní ****
Srní 117
CZ 341 92, pošta Kašperské Hory

Bilder von dieser
Wanderung

 

Wanderbericht

Wanderung von Srní (Rehberg) nach Strážný (Kuschwarda)

Srní (Rehberg) 850 m 0,0 km weiter auf Chata Povydři 743 m 1,1 km Čeňkova Pila (Vinzenssäge, Straßenbrücke über die Vydra, deutsch Widra) 640 m 2,8 km
auf entlang der Vydra (Widra-Tal):

Zwischen Čeňkova Pila (Vinzenzsäge) und der Antýgl Most (Antigelhof-Brücke) hat die Vydra (Widra) den Charakter eines Wildbaches mit vielen Stromschnellen und Wasserfällen. Der Bach hat eine Länge von 23,1 km und mündet bei Čeňkova pila (Vinzenzsäge) in die Křemelná (Kieslingbach)
Ein 7,5 km langer Lehrpfad führt entlang diesem Abschnitt.

Turnerova Chata  800 m 6,6 km [Turnerhütte, Gasthaus mit Unterkünften, täglich von 10:00 Uhr bis 17:00. Uhr geöffnet])
Klostermannuv Most 870 m 8,1 km (Fußgänger-Brücke über die Vydra)
Antýgl Most
(Antigelhof; Fahrzeugbrücke über die Vydra) 900 m 9,6 km
weiter auf   Pechler (Wegkreuzung) 926 m 10,3 km
—
Filipova Huť (Filippshütten, mehrere Gaststätten) 1.168 m 14,3 km
Korýtko 1.125 m 14, 8 km  Pod Březovou horou 1.166 m 15,3 km Zurück auf die Landstraße 1.150 m 17,2 km Kvilda (Außergefild) 1.066 m 19,8 km

Kvilda (Außergefild), der höchstgelegene Ort Böhmens,hat nur 136 Einwohner.
Gegründet wurde der Ort von Holzfällern, später wurde hier Gold gefunden. In 19 Beherbergungsbetrieben werden 750 Übernachtungsbetten angeboten.
Der Ort liegt am „Zlatá stezka“ („Goldenen Steig“), einem Handelsweg, auf dem im Mittelalter Salz, Waffen und Branntwein von Italien und Österreich über den Böhmerwald nach Böhmen transportiert wurden.

∑= 19,8 km 612 m, 403 m

Kvilda (Außergefild) 1.066 m 0,0 km weiter auf Kvilda Harběcí Huť 1.055 m 0,8 km  (Teil des Dorfes Kvilda) Teplá Vltava u mostu 1.125 m 4,0 km (Brücke über die „Warme Moldau“. Früher verlief hier der Grenzsicherungszaun)
Pramen Vlatavy (Moldauquelle) 1.065 m 6,0 km

Als Hauptquelle der Moldau gilt die Tepla Vltava (Warme Moldau) am Südosthang des Černá hora (Schwarzbergs). Nach 56 km vereinigt sich die "Warme Moldau" mit der „Kalten Moldau“ zur Moldau. „Die Mutter aller tschechischen Flüsse“ ist dank dem sinfonischem Werk Vltava (Moldau) von Bedřich (Friedrich) Smetana weltbekannt.

U Pramene Vltavy 1.165 6,5 km — weiter auf Pod Stráží 1.285 m 8,0 km Bučina (Buchwald) 1.150 10,0 km

Bučina ist ein Ortsteil von Kvilda. Nach der Vertreibung der Deutschen wurden die Häuser an der Grenze zu Deutschland 1956 abgerissen. Übriggeblieben ist nur noch ein Hotel, das als Kaserne benutzt wurde. Seit Sommer 2010 ist es wieder bewirtschaftet (siehe: http://www.hotelrankl.cz/de/ . Auf der Homepage des Hotels findet sich ein Link zu einer Webcam, die über das aktuelle Wetter informiert
In den Sommermonaten verkehren Busse von Bayern unmittelbar an die Grenze von Böhmen, 500 m entfernt von Bučina. Tschechische Busse fahren dann nach Kvilda, Umsteigen erforderlich.

 ∑= 10,0 km 217 m, 133 m

Bučina (Buchwald) 1.150 0,0 km auf  Chaloupky 1.047 m 1,3 km Furik1.024 2,3 km Knižeči Pláně (Wegkreuzung) 1.020 2,8 km

Knížecí Pláně (Fürstenhut). Der Ort wurde zwischen 1800 und 1801 gegründet. Der Legende nach wurde dem Fürsten bei einem Besuch des Ortes der Hut vom Kopf geweht. Ein Waldarbeiter holte ihn von einer Tanne und übergab den Hut wieder dem Fürsten. Aus Dankbarkeit gab Fürst Schwarzenberg dem Ort den Namen Fürstenhut.
Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung im Jahre 1946 wurde der Ort 1956 zerstört. Danach lag das Gebiet in der Sperrzone zur Grenze nach Deutschland. In den letzten Jahren wurde der alte Friedhof wieder hergerichtet.

Knižeči Pláně (Kostel)1.020 m 3,3 km(ehemalige Kirche und Friedhof von "Fürstenhut")
Červený potok 964 m 4,8 km
Stodůlky 1.024 m 6,8 km Ždárek 1.039 m 8,3 km (zerstörter Ort "Scheuereck".)
Pod Ždáreckou horou 1.022 m 8,8 km Josefov 932 m 9,8 km Na Točnou 919 m 10,1 km Nad Horními světlými Horami 945 m 12,0 km
Horní světlé Hory 917 m 12,3 km (zerstörter Ort "Lichtbuchet", nur noch wenige Mauerreste des früheren Schulhauses sind zu sehen.)
Strážný (Na Kapličce) 885 m 15,8 km weiter auf Strážný (Kuschwarda) 820 m 17,3 km

Strážný (Kuschwarda) 463 Bewohner und 4 km von der tschechisch -deutschen Grenze und 7,7 km von Phillipsreut entfernt. Der Ort bekam seinen Namen von dem 1.115 m hohen Berg Strážný (Schlösselberg)
Hauptsehenswürdigkeit: Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit. Beliebt bei Touristen ist Strážný wegen Tankstellen und dem Vietnamesen-Markt mit allerlei Billigprodukten aus China, in Deutschland verbotenen Waffen und Markenproduktfälschungen. 2016 ist der Markt wegen Drogentouristen ins Gerede gekommen, anscheinend waren Verkaufsstände auch Umschlagsplatz für Crystal Meth
.

∑= 17,3 km 200 m, 500 m

 

Wanderkarten:

1:50.000
Klub Českých Turistů Nr. 65
Šumava – Povydří
a národní park
Bavorský les

1:50.000
Klub Českých Turistů Nr. 66
Šumava - Trojmezí

Unsere Unterkünfte:

Hotel Alpská vyhlídka
Bučina (Buchwald) 149
CZ 384 93 Kvilda

Imperial Hotel ****
Strážný 18
CZ 384 43 Strážný

 

 

Bilder von dieser
Wanderung

 

 

Wanderbericht

Wanderung von Strážný (Kuschwarda) nach Horní Planá (Oberplan)

Strážný (Kuschwarda) 820 m 0,0 km auf zurück auf dem Weg des Vortags: Strážný (Na Kapličce) 885 m 1,5 km
auf
U Krmelce 825 m 2,5 km — Dolní Silnice 835 m 3,5 km (Queren der Landstraße Strážný - Philippsreut) Dolní Cazov 825 m 5,5 km (zerstörter Ort "Unter-Zassau") Pod Žlebským vrchem 860 m 7,0 km — Mlaka-Zlatá Stezka 906 m 8,5 km (Grenzübergang für Fußgänger nach Bischofsreut in Deutschland 1,5 km) Krásná Hora 914 m 10,0 km (zerstörter Ort "Schönberg")
V Podkově 887 m 12,0 km  Spálenec 856 m 12,5 km (Wegkreuzung)
Nové Údoli (Neuthal
) 805 m 15,0 km

Grenzübergang für Fußgänger und Radfahrer nach Deutschland. Der Holzfällerort wurde nach dem 2. Weltkrieg wegen Errichtung eines Sperrgebietes zerstört. Nur eine Scheune blieb verschont. Heute besteht der erloschene Ort nur aus dem Bahnhof und dem 1999 erbauten Hotel Nové Údolí.
Nové Údoli liegt an der Studená Vltava (Kalten Moldau), die von Bayern kommend hier die Grenze nach Tschechien passiert. Züge fahren von hier aus nach Stožec (Tusset), Horní Planá (Oberplan) bis Česke Budejovice (Budweis).

weiter auf – Stožec (Tusset) 785 m 20,2 km

= 20,2 km 323 m, 360 m

Stožec (Tusset) 785 m 0,0 km Černý Kříž (Schwarzes Kreuz) Bahnstation 746 m 3,5 km weiter auf dem Rudolfova cesta (Kronprinz-Rudolf-Steig) und dem Medvědí Stezka (Bärenpfad)
Lesní Potok (Ústí) 740 m 5,0 km Prúsek na Rudolfove cesté 796 m 6,0 km — Rudolfova Cesta (Rudolfstein) 825 m 7,0 km

Kronprinz Rudolf – der Sohn des österreichischen Kaisers Franz Joseph – wanderte am 17. Juli 1871 durch den Böhmerwald. Zur Erinnerung erhielt der Wandersteig seinen Namen.

 Medvědí kámen (Bärenstein-Denkmal) 902 km 9,0 km  

An dieser Stelle wurde im November des Jahres 1856 der letzte Bär im Böhmerwald erlegt.

Medvědí Cesta 911 m 9,6 km (Wegkreuzung)
Jeleni (Hischbergen) 855 m 10,5 km [Ausgang des Schwarzenbergschen Kanaltunnels; Gaststätte, Museum]

Schwarzenberský plavební kanál (Schwarzenbergscher-Schwemmkanal) wurde im Auftrag des Fürsten Schwarzenberg im 18. Jh. erbaut. Damit war es möglich, Holzstämme aus dem Böhmerwald bis nach Wien zu „schwemmen“. Der Kanal war insgesamt 52 km lang, 2,50 m breit und 1 m tief. Bei dem Ort Jelení wurde der 419 m lange Schwarzenberský kanál (Schwarzenbergscher Schwemmkanaltunnel) erbaut.

Wander-Empfehlung:
Geht man 7,5 km von Jeleni (Hischbergen)
auf dem  Medvědí Stezka (Bärenpfad) zur Bahnstation Ovesná (Haberdorf),
Jeleni (Hirschbergen) 885 m 0,0 km Jelení jezirko (Hirschbachklause) 950 m  1,5 km  V Ořeši (Skály) 960 m 4,0 km Ovesná (U Přejezdu) 742 m 7,4 km Ovesná (Haberdorf) Bahnstation 7,5 km, so kommt man an zahlreichen Felsenformationen vorbei (Reihenfolge ab
Jeleni):

Oí Kostky (Riesen-Würfel)          ⇒ Hlava Telete (Kalbskopf)
Pýchavka Obrovská (Riesenbovist)   ⇒
Kamenná Kráska (Schöner Stein)
Viklan  (Wackelstein)    Hřib (Steinpilz)       Kaple (Kapelle) 
Poustevna  (Einsiedelei)  ⇒  
Mechov
á Pyramida (Moospyramide)
Gótick
ý Portál  (Gotisches Portal)   ⇒  Souteška Lapků (Straßenräuberpass)
Perniková skála (Pfefferkuchenfelsen)   Dra
čí Tlama  (Drachenmaul)

 

Weiter auf Jelení (Hirschbergen) 855 m 10,5 km
Rosenauerova Kaplička (Rosenauer-Kapelle) 860 m 13,0 km  Adolfova Cesta 855 m 13,8 km Rossbach 849 m  17,0 km Raškov-Schwarzb. Kanál 845 m 18,5 km 
Klápa  (Kleiner Ort und Kiosk) mit Jelení smyk (Hirschbachriese), (bei Bedarf konnte hier Wasser aus dem Schwemm-Kanal in den alten Kanal geleitet werden) 838 m  21,0 km
Huský Dvůr  (zerstörter Ort "Hüttenhof") 830 m 26,0 km
links auf abgehen
Bližší Lhota (Vordertstift727 m 30,0 km [Anlegestelle Fähre nach Horní Planá. Abfahrten nach Bedarf, spätestens stündlich. Letzte Fahrt 20:35. Fahrkarten nur am Automaten lösbar.]

= 30 km 383 m, 460 m

 

 

Wanderkarte

1:50.000
Klub Českých Turistů
Nr. 66
Šumava Trojmezí

 

1:50.000
Klub Českých Turistů Nr. 67
Šumava Lipno
 

 

Unsere Unterkunft:

Hotel Orsino
Volarská 212
CZ 382 26 Horní Planá

 

 

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Wanderbericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder
vom Bärenpfad

v

Wanderung von Frymburk nad Vltavou nach Český Krumlov (Krummau)

Frymburk nad Vltavou (Friedberg) Bartholomäus-Kirche  735 m 0,0 km auf Hřbitov (Friedhof) 760 m 1,9 km Pod Martou 860 m 2,9 km Plískov 865 m 4,9 km Slupečná 780 m 5,8 km Lipno nad Vltavou (Lippen) 773m 7,6 km (Markierung bis zur Staumauer mangelhaft!) Lipno nad Vltavou Hráz (Staudamm, Länge 296 m, Höhe 25 m) 731 m 9,1 km Lipno nad Vltavou (Bahnhof) 678 m 9,6 km  — Lesni Krčma11,1 km — Loučovice–Bahnhof (Kienberg) 680 m 12,6 km

Čertova Stěna 670 m 14,2 km (Naturschutzgebiet der höchsten Kategorie) Pod Čertovou Stěnou (Teufelswand) 634 m 16,2 km

Aufgrund der vielen Felsen im Moldautal wird dieser Teil auch „Steinernes Meer“ genannt. Der Sage nach wollte der Teufel den Bau des Klosters in Vyšší Brod verhindern, indem er Steinbrocken in die Moldau warf, um damit das Kloster zu überfluten. Das Werk musste am frühen Morgen beim 3. Hahnenschrei beendet sein. Der Teufel hatte keinen Erfolg, als der Hahn zum 3. Mal krähte, erlosch seine Kraft und er musste sein Vorhaben einstellen.
Heute fließt durch das Flussbett nur wenig Wasser, da  die Moldau zur Stromgewinnung durch einen 3,5 km langen Kanal abgeleitet wird.

Čertova Stěna (Bahnhof) 570 m 17,8 km   Vyšší Brod (Hohenfurth) 558 m 19,4 km  

Vyšší Brod (Hohenfurth) Einwohner 2.530.
Wie der deutsche Name sagt, führte hier eine Furt über die Moldau. Bereits vor 1250 wurde zur Bewachung des Handelsweges von Oberösterreich nach Südböhmen eine Siedlung gegründet.
Bekannt ist der Ort vor allem durch das  Cisterciácký klášter (Zisterzienserkloster) Vyšší Brod.
Das Zisterzienserkloster wurde von dem Lehnsherrn Wok von Rosenberg 1259 gegründet. 1941 musste das Kloster auf Anordnung der Nazis geschlossen werden.
Es wurde als Lager für deutsche Umsiedler genutzt und auch zur Lagerung von Kunstschätzen (Wiener Sammlung der Rothschilds und die in Europa wertvolle private Gemäldesammlung der Familie Mannheimer.)
Nach der politischen Wende wurde das Kloster 1990 dem Zisterzienserorden wieder zurückgegeben. Zurzeit leben in der Anlage 3 Mönche.

Sehenswert sind vor allem die Klosterkirche, die barocke Klosterbibliothek(70.000 Bücher), der Kreuzgang. Das goldene Krönungskreuz der ungarischen Könige, das "Zawisch-Kreuz", stammt aus dem 13. Jh. und wurde dem Kloster von Záviš z Falkenštejna (Zawisch von Falkenstein) geschenkt.

∑= 19,4 km 179 m, 356 m

 

Vyšší Brod Klášter (Kloster Hohenfurth) 561 m 0,0 km auf : Vyšší Brod  (Bahnhof) 558 m 0,8 km Hrudkov-Lečébna (ehemaliges Lungensanatorium) 615 m 1,6 km Kraví Hora (Kuhberg) Wegkreuzung 700 m 2,9 km Lachovice (Wegkreuzung) 701 m  4,0 km Žumberk 695 m 6,0 km (Sonnberg, ein zerstörtes Dorf) Přízeř (Priesern) Wegkreuzung 643 m 7,1 km Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg)  535 m 9,6 km

Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg) wird von drei Seiten durch die Moldau umflossen. Bewohner 528. Der Bahnhof liegt einige Km außerhalb.
Der Ort wurde im 13. Jh. vom Geschlecht der Rosenberger gegründet. Damals war es schick, sich mit deutschen Namen zu schmücken. Im Familienwappen befindt sich eine 5 blättrige Rose, daher der Name Rosenberg.
Im 16. Jh. wurde die Oberburg der Burganlage Rožmberk durch einen Brand zerstört und nur noch der „Kleine Jakobiner-Wehrturm“ blieb erhalten. Die Unterburg blieb erhalten, wurde aber im
jeweiligen Zeitgeschmack mehrmals umgebaut. Sie kann besichtigt werden
.

∑= 9,6 km 201 m, 235 m

Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg)  535 m 0,0 km auf  (über die Moldau) Rožmberk nad Viadukt  568 m 0,7 km
U Rožmberka (Wegkreuzung) 590 m 1,1 km — Metlice (Mödlitzhof) 588 m 2,8 km (kleiner Ort mit einer Reiterunterkunft) Koryta 655 m 5,0 km Hora 650 m 6,1 km (Hora, ein zerstörter Ort) — Rastplatz "Westernimbiss" direkt an der Moldau 7,0 km Kemp. Branná 508 m 8,6 km (Campingplatz mit Kiosk) Zátoň 533 m (Ottau mit der Kirche hl. Johannes) 10,1 km (Busverbindungen) Všeměry 610 m 12,0 km - Zátes (Attes) 665 m 14,0 km (Busverbindung) Spoli (Pohlen) 650 m 15,6 km Slupenec (Lupenz) 570 m 18,6 km Pod Křížovým Vrchem 946 m 19,6 km Český Krumlov Hauptplatz (Krummau) 490 m 21,5 km

Český Krumlov (Krumau auch Krummau) liegt an einer Flussschleife der Moldau. Der Name ist abgeleitet von dem mitteldeutschen Wort „Krumben Ouwe“ = krumme Au. Bewohner 13.160.
Da das mittelalterliche Stadtbild erhalten wurde, steht das Stadtzentrum seit 1992 auf der UNESCO-Welterbeliste. Man rechnet pro Jahr mit 1 Mio. Besucher (einschließlich der Tagesgäste), damit ist Krummau nach Prag die am meisten besuchte Stadt Tschechiens.

∑= 21,5 km 391 m, 435 m

 

Von Český Krumlov (Krummau) auf den Kleť (Schöninger) im Blanský les (Blansker Wald)

Český Krumlov (Krummau) 490 m 0,0 km auf  E10 - Český Krumlov (Bahnhof) 545 m 1,8 km- Nový Dvůr (Forsthaus)  615 m 3,3 km - Nad Vyšným 724 m 4,8 km- U Hájovny Plánský 887 m 6,6 km - Kleť (Schöninger) 1.084 m 8,1 km

Der 1.084 m hohe Kleť (Schöninger) ist der höchste Berg des Blanský les (Blansker Waldes). Er zählt zu dem Vorgebirge des Böhmerwaldes.
Fürst Joseph
Nepomuk zu Schwarzenberg veranlasste 1822 - 25 den Bau eines steinernen Aussichtsturms. Zu seinen Ehren wurde er "Fürst-Joseph-Turm" genannt. 1925 veranlasste die Fürstin  Theresia zu Schwarzenberg den Bau einer bewirtschafteten Berghütte (deshalb Thersia-Hütte, heute Horská chata Kleť genannt).

Kleť (Schöninger) 1.084 m- auf Pod Hvězdárnou1.021 m 8,6 km auf   Rozcestí nad  Výhledem 933 m 9,4 km - Terezina cesta  (Kreuzung) 892 m 10.2 km - U Modrého abrazu 780 m 11,7 km - Nový Dvůr (Forsthaus) 615 12,2 km - Český Krumlov (Bahnhof) 545 m  14,6 km - Český Krumlov - Náměstí Svornosti (Platz der Eintracht) 490 m 16,4 km

Summe 16,4 km  599 m,  600 m

 

 

Wanderkarten

1:50.000
Klub Českých Turistů Nr. 67
Šumava Lipno
 

1:50.000
Klub Českých Turistů Nr. 73
Vlatava
pod Vyšším Brodem
a Blanský Les

 

Unsere Unterkünfte:

Hotel Kilian
Loučovice 248
CZ 38276 Loučovice

 

Rožmberk Royale Pension
Nr. 146
CZ 38218 Rožmberk nad Vltavou

 

Hotel Konvice
Horni Ulice 146,
CZ 38101 Český Krumlov

 

 

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Wanderbericht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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