Die Spree bei Neuendorf am See

 

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Streckenbeschreibung vom 66-Seen-Weg (Barnim)

Etappe 14: Melchow (Nähe Biesenthal) nach Eberswalde (Bahnhof)

 

Entfernung : 14,6 km 23 m 78 m

 

Wanderhighlights:
Alte Schmiede in Melchow, Märkische Bauernhäuser in Schönholz, Liesenkreuz (Sage über die Namensherkunft), Naturschutzgebiet Nonnenfließ, Spechthausen (Im II. Weltkrieg wurden hier falsche engl. Pfunde hergestellt)

Von Biesenthal (Tour 13) nach Melchow sind es 5,3 Wanderkilometer.

Melchow (Haltepunkt Naturparkbahnhof) 59 m 0,0 km
Melchow (Dorfkirche) 60 m 0,8 km

Melchow 1.114 Einwohner. Der Name geht auf den Familiennamen Melkov, Ort des Melk zurück. Sehenswert in der Dorfstraße ist die 1879 erbaute Dorfschmiede mit Ausstattungen.

Melchow (Ortsende und Ende der Asphaltierung) 63 m 1,9 km
Schönholz 69 m 5,0 km

Seit 1960 ein Ortsteil von Melchow, Einwohner 122. Mehrere märkische Bauernhäuser, Gaststätte war geschlossen.

Nonenfließ (Steinerne Brücke) 47 m 6,4 km
Abgang vom 66-Seen-Weg

Liesenkreuz (Schutzhütte von 2009) 47 m 8,5 km

Über den Namen Liesenkreuz (Elisenkreuz) gibt es mehrere Geschichten.
Eine Sage berichtet, dass im Flusstal vor langer Zeit ein Kloster gestanden haben soll, das nach starken Regenfällen durch eine Flutwelle zerstört wurde. Die einzige überlebende Nonne mit dem Namen Liese soll an dieser Stelle am Ufer der Fließ ein Kreuz errichtet haben
.
Eine andere (realistische) Geschichte berichtet, dass hier ein junger Schäfer aus Eifersucht seine Braut Liese getötet habe. Zur Strafe musste er ein Sühnekreuz errichten. In Archivunterlagen ist ein Mord im Jahr 1769 mit der anschließenden Errichtung eines Sühnekreuzes dokumentiert.

Das Nonnenfließ
Urwüchsige Natur am Nonnenfließ
Das Nonnenfließ ist ein 11 km langer Fluss, der durch eine eiszeitliche Schmelzwasserinne in nördlicher Richtung nach Spechthausen fließt. Das Nonnenfließ ist seit 1996 Naturschutzgebiet. Vor allem Biberdämme haben den Fluss an mehreren Stellen aufgestaut.

Spechthausen 28 m 10,9 km

Der Ortsteil von Eberswalde liegt am Zusammenfluss von Nonnenfließ und Schwärze.
Auf Anregung Friedrichs II. wurde vom Unternehmer Specht eine Mühle zu einer Papierfabrik umgebaut.
Ab 1799 wurden hier Banknoten und Wertpapiere höchster Qualität hergestellt, ab 1874 bis 1945 Aktien, Schecks und Banknoten für das Deutsche Reich. Auch die im Krieg zur Destabilisierung über London abgeworfenen falschen englischen Pfundnoten stammten von hier.

Eberswalde (Zoo) 30 m 12,4 km
Queren der Bahnlinie 31 m 12,6 km
Eberswalde (Drehnitzstr.) 35 m 13,7 km
Eberswalde (Hotel Restaurant Wilder Eber) 32 m 14,3 km
Eberswalde (Bahnhof) 29 m 14,6 km

Eberswalde 41.180 Bewohner: Eberswalde hatte zahlreiche Rüstungsbetriebe und Militäranlagen. Nach der Besetzung durch die Sowjetarmee wurde am 25. April die Altstadt durch die deutsche Luftwaffe mit Spreng- und Brandbomben stark zerstört. Warum die Stadt zerstört wurde, lässt sich heute nicht mehr feststellen.
Deshalb gibt es nur wenige Sehenswürdigkeiten:
Altes Rathaus von 1775 am Marktplatz,
der Montageeber, ein 58 m hoher Kran auf dem Gelände des Familiengartens. Heute das Wahrzeichen der Stadt mit einem Aussichtspunkt auf einer Höhe vom 30 m.

Summe 14,6 km Aufst. 23 m, Abst. 78 m Dauer 5 h

Bilder dieser Etappe

 

Wanderkarte:
1:35.000

Wandlitzer Seen
Naturpark Barnim
Dr. Barthel-Verlag
ISBN: 978-3-89591-090-6

 

Unterkunft:

Hotel Wilder Eber
Heegermühler Str. 12
16225 Eberswalde

Wanderer in Schönholz

Nonnenfließ
Naturschutz-Gebiet

 

 

Wir haben Spechthausen erreicht

 

Eberswalde
Bahnhof

 

 

 

 

Etappe 15 auf dem 66-Seen-Weg (Märkisch Oderland)

Von Falkenberg (Bahnhof) nach Leuenberg

 

 

 Etappe 13 auf dem 66-Seen-Weg (Barnim)

Von Wandlitz (Waldhotel) nach Biesenthal (Marktplatz)

 

 

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