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Pilgerweg Camino incluso (Odenwald)

1. Etappe: Bensheim-Auerbach (Bahnhof) nach Beedenkirchen (Mitte)

Entfernung: 10,9 km   363 m, 144 m  

  

Bensheim-Auerbach (Bahnhof) 101 m 0,0 km
Gasthaus „Blauer Aff“  119 m 1,0 km
Staatspark „Fürstenlager“ 170 m
1,9 km

Mit der Entdeckung mehrerer eisenhaltiger Quellen wurden zwischen 1790 und 1795 mehrere Gebäude und ein Park im Stil eines englischen Gartens errichtet. Die Anlage diente als Sommerresidenz der Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Um 1820 sank der Mineralgehalt der Quellen und ein Kurbetrieb war nicht mehr möglich. Der Park ist frei zugänglich.
Das Restaurant im Herrenhaus ist geöffnet.

Hermann-Schäfer-Eiche 240 m 3,1 km
Toter Mann Steinformation / Wegkreuzung 295 m 4,4 km

Um diesen Felsen rankt sich folgende Legende, die im 16. Jh. geschehen sein soll:
Beim Holzlesen gerieten Eheleute derart in Streit, dass sie ein Beil ergriff und aus Wut ihren Mann tötete.

Die Mörderin wurde verhaftet und es gab einen langen Streit über die Zuständigkeiten der Gerichte. Schließlich konnte die Mörderin entfliehen.
Von Wanderern wird berichtet, dass man zur Geisterstunde auf dem Felsen, dort wo der tote Ehemann lag, ein Jammern hören könne. Eine Frau sitze auf dem Stein und wische mit ihrer Schürze das Blut ihres Ehemannes aus dem Gesicht.

 „Jerusalem-Friedensmal“ 285 m 5,3 km

Im Jahre 2013 wurde das „Jerusalem-Friedensmal“ errichtet. Im Mittelpunkt befindet sich eine aus Stein errichtete „Rose des Friedens“.

Selterswasserhäuschen 294 m 5,8 km

Auf dem Höhenweg zwischen Bensheim und dem Felsberg wurde 1914 ein Kiosk eröffnet, in dem Getränke, Süßwaren und Gebäck verkauft wurden.
Seit dem Zweiten Weltkrieg blieb die Kundschaft aus und das Häuschen verfiel. Heute dient das „Selterswasserhäuschen“ als Schutzhütte für Wanderer.

OWK-Ehrenmal (Zugang) 354 m 6,4 km
Abgang Kiosk Riesensäule 435 m 8,8 km
    Alternativwanderung möglich

Vor 60 Mio. Jahren ist durch Einbruch auf einer Länge von 300 km der Rheingraben entstanden. Dabei wurden an der Rheinkante die westlichen Gebirge des Odenwaldes angehoben. Gesteinsblöcke wurden an dieser Stelle nach oben gedrückt. Durch den Permafrost während der Eiszeit, sowie Wind und auch Regen wurden die Gesteinsblöcke zersetzt. Die weichen Teile wurden ausgeschwemmt. Das Felsenmeer entstand.
Zwischen 200 und 400 n. Chr. nutzten die Römer das Felsenmeer als Steinbruch. Es handelt sich aber um ein schwer zu bearbeitendes granitähnliches Gestein (Melaquarzdiorit). Deshalb sind heute noch 300 Werkstücke zu sehen, die beim Bearbeiten durch die Römer beschädigt wurden.
Natürlich gibt es für die Entstehung auch eine Volkssage:
Vor langer, langer Zeit warfen sich die zwei Riesen „Steinbeißer“ und “Felshocker“ aus reiner Langweile Gesteinsblöcke zu. Riese Felshocker stand am Felsberg und der andere Riese Steinbeißer bei Hohenstein. Der Riese bei Hohenstein hatte mehrere „Wurfgeschosse“ und konnte deshalb auch mehr Felsen in Richtung „Felsberg“ schleudern. Die beiden Riesen liegen heute unter ihren Felsbrocken begraben, schlafen aber nur und wenn man nachts an den Felsen lauscht, hört man in der Tiefe ihr Schnarchen.

Riesensessel 419 m 9,5 km
Seegerhütte 403 m 9,4 km

Der Inhaber des Steinmetzbetriebs Hans Seeger in Beedenkirchen erbaute 1945 ein Maschinenhaus (Schmiede) und eine Holzhütte speziell zur Esseneinnahme für die Arbeiter im Steinbruch.
Die Holzhütte wurde zu einem späteren Zeitpunkt auf das steinerne Maschinenhaus aufgesetzt. Bekannt ist die Hütte unter dem Namen Seegerhütte.
Heute ein Rastplatz mit Tischen und Bänken.

Parkplatz Römersteine 341 m 10,0 km
Beedenkirchen - Mitte (ev. Kirche) 320 m 10,9 km
    
 (heute ein Ortsteil der Gemeinde Lautertal)

 

Bilder
dieser Etappe

 

 

 

 

 

Wanderkarten:
Hinweis:

Bis April 2020 sind keine Karten zu kaufen, in der der Camino incluso eingezeichnet ist!

 

Grundsätzlich kann ich empfehlen:
Verlag MeKi Landkarten GmbH
Geo-Naturpark:
 
Bergstraße-Odenwald
Karte # 5
1:20.000

ISBN 978-3-931273-80-4

 

 

Brunnen im Fürstenlager. Im Hintergrund Platanenallee

 

Fürstenlager
Brunnen an der Platanenallee

 

 

 

 

 

Camino incluso: Seegerhütte im Felsenmeer im Odenwald

 

Felsenmeer
Seegerhütte

 

Alternativwanderung auf dem Alemannenweg über die Kuralpe (Gasthaus) nach Beedenkirchen:
Dieser Weg ist wegen der starken Steigungen und Gefälle für Rollstuhlfahrer nicht geeignet!

Abgang Kiosk Riesensäule 435 m 8,8 km
Kiosk Riesensäule 480 m 9,2 km
Ada´s Buka (Felsberg) 507 m 9,6 km
Kuralpe (Gasthaus) 409 m 10,4 km
Wilhelm-Ruhe / „Henkershäuschen“ 418 m 11,3 km
Beedenkirchen (Ortseingang) 335 m 12,1 km
Beedenkirchen (Mitte) / ev. Kirche 320 m
12,6 km

Summe insgesamt = 12,6 km

 

 

 

 

 

Höhenprofil des Camino-Wegs von Auerbach nach Beedenkirchen (Mitte)

Höhenprofil Camino-Pilgerweg Bensheim-Auerbach bis Beedenkirchen 

 

 

Etappe 2: Pilgerweg Camino incluso

 Von Beedenkirchen (Mitte) nach Lindenfels

 

 

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