Wanderung auf dem Lahnwanderweg

 

 

 

6. Etappe:  Caldern (Bahnhof) nach Marburg (Elisabethkirche)

Entfernung:  16,2 km    365 m   382 m, höchster Punkt  345  m (Behring Mausoleum)

 

 

Caldern (Bahnhof) 217 m  0,0 km  Lahnbrücke 213 m 0,6 km / Wanderer und Radfahrer müssen sich den Lahnwanderweg teilen) ▬  Sterzhausen (Sportplatz) 202 m  4,2 km]

 Windräder in der Nähe von Michelbach (am 2. Windrad) 305 m 7,6 km
 Zugangsweg von 350 m zur Burg Weißenstein 240 m 9,0 km

[Der helle Sandstein gab der Burg ihren Namen. Die Salierburg existierte schon im 8. und 9. Jh., zerstört wurde sie durch ein Feuer zu Beginn des 12. Jh.
Der Legende nach ging Ritter Kuno sehr ruppig mit seinen Untertanen um. Peitschenhiebe waren an der Tagesordnung. Eines Tages baten die Bauern Ritter Kuno einen Schwertertanz vorführen zu dürfen. Kuno stimmte zu. Aber die Bauern töteten mit ihren Schwertern den Burgherrn. Anschließend zerstörten die Bauern  die Burg.
Aus Angst warf das Edelfräulein ihr goldenes Spinnrad den Berg hinunter in die Lahn (selbst ein gedopter Olympionike würde diese große Entfernung heute nicht schaffen...).
Es wird berichtet, dass alle 7 Jahren das goldene Spinnrad sich vom Boden der Lahn lösen und emporsteigen würde.]

 zurück auf dem Lahnwanderweg 240 m  9,7 km
▬  Hallenbad Wehrda 230 m 12.5 km
  Marienhäuschen (Rastplatz) 330 m 13,3 km
  Steinbruch 345 m 14,0 km

[Die Steine wurden für den Bau der Elisabethkirche in Marburg und den Berliner Reichstag gebrochen.]

 Behring-Mausoleum 330 m 14,3 km 
[Grabmal des Bakteriologen und Serologen Emil von Behring, des Gründers  der Marburger Behring-Werke. Seinen Beinamen “Retter der Kinder” trägt Behring nicht zu Unrecht. Zu seiner Zeit  starb in Deutschland fast jedes zweite Kind  an Diphterie. Behring gelang es 1891 ein Serum für Diphterie-Erkrankungen zu entwickeln. 1901 erhielt er dafür den ersten Nobelpreis für Medizin.]
 Marburg (Elisabethkirche) 195 m 16,2 km

[Die ungarische Königstochter Elisabeth wurde im Alter von vier Jahren mit dem 11-jährigen thüringischen Landgrafensohn Ludwig verheiratet. Elisabeth wurden zahlreiche „Wunder“ zugeschrieben. Nach dem Tod ihres Mannes wählte sie Marburg als Witwensitz.

Wir sind den Weg der Heiligen Elisabeth von Sárospatak in Ungarn (dem vermuteten Geburtsort) nach Eisenach in umgekehrter Richtung gewandert.

Im August 1235 wurde mit dem Bau der Kirche über dem Grab der Heiligen Elisabeth begonnen. Bereits 4 Jahre nach ihrem Tod wurde sie heilig-gesprochen. Damit begann der Aufstieg von Marburg, denn die zahlreichen Pilger brachten Wohlstand in die Stadt.]

 

 

 

Bilder dieser Etappe

 

Wanderweg:

Von Caldern bis zur Burg Weißenstein wandert man durch offenes Gelände, dann aber nur durch Wald.

Der Wanderweg von Caldern bis Sterzhausen ist identisch mit dem Lahntal-Radweg.

 

 

 

Einkehrmöglichkeit

keine
-> außer gleich zu Beginn in Sterzhausen

 

 

Wanderkarte:

Vom Lahnhof bis Marburg Oberes Lahntal 
Maßstab 1:25.000
Kartografische Kommunale Verlagsgesellschaft mbH
ISBN 978-3-86973-054-7

 

 

Unterkunft:

Marburger Hof  *** 

Elisabeth Str. 12
35037 Marburg

 

 

 

 

Höhenprofil des Lahnwanderwegs von Caldern nach Marburg
(Markierung: rote Schrift LW auf weißem Hintergrund)

Höhenprofil des Lahnwanderwegs von Caldern nach Marburg

 

 

Etappe 7: Lahnwanderweg von Marburg (Stadtwaldsiedlung) nach Fronhausen (Bahnhof)

 

 

Etappe 5: Lahnwanderweg von Buchenau nach Caldern