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Wanderung durch Tschechien

 

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Streckenverlauf unserer Wanderung
durch Šumava (Böhmerwald)
Tour: Železná Ruda (Markt Eisenstein) Srní (Rehberg)

 

Šumava (Böhmerwald)

Für William Shakespeare („Ein Wintermärchen“) liegt Böhmen am Meer: „Bohemia. A desert country near the sea“, aber die Ostsee liegt doch Hunderte von Kilometern entfernt.

Der tschechische Name des Gebirges ist abgeleitet von dem Wort šumět („rauschen“, „brausen“). Somit lautet die Übersetzung von Šumava „Die Rauschende“.
Im Norden reicht der Böhmerwald bis zum Český les (Böhmischer Wald), etwa bei Železná Ruda (Markt Eisenstein), im Süden bis zum údolní nádrž Lipno (Lipno-Stausee), im Westen bis zum Bayerischen Wald.
Die 120 km lange Bergkette mit einer durchschnittlichen Höhe von 900 m bis 1.000 m ist reich an Hochmooren. Höchster Berg ist der 1.378 m hohe Plechý (Plöckenstein).
Im Böhmerwald beim Berg Černá hora (Schwarzberg) entspringt die Mutter aller tschechischen Flüsse – die Vltava (Moldau).
Flüsse, die nördlich des Bergkammes ihre Quelle haben, fließen über die Moldau in die Nordsee, die Flüsse südlich des Bergkamms über die Donau in das Schwarze Meer.

Das 80 km lange Gebirge zwischen Železná Ruda (Markt Eisenstein) und Cheb (Eger) wird in Tschechien heute als Český les (Böhmischer Wald) bezeichnet.

 

Wanderung (1):
Von Železná Ruda nach Srní (Rehberg)

Železná Ruda (Markt Eisenstein) 770 m 0,0 km

Železná Ruda (Markt Eisenstein) 2 ½ km von Bayerisch Eisenstein entfernt, ist eins der touristischen Zentren im Norden des Šumava (Böhmerwaldes).
Der Ort mit seinen1.670 Einwohnern befindet sich im Biosphärenreservat. Im 16. Jh. entstanden hier Eisenhütten (deshalb der deutsche Name Eisenstein). Bereits im 17. Jh. waren die Erzvorkommen erschöpft und es entstanden zahlreiche Glashütten.

Heute lebt der Ort vom Fremdenverkehr: Im Winter kommen die Skifahrer, im Sommer die Wanderer und im ganzen Jahr die Sextouristen.
Wahrzeichen des Ortes ist die barocke Pfarrkirche „Mariä Hilf vom Stern“ mit Zwiebelkuppel und Zwiebelturm (1729-33).
Außenaufnahmen (Waldszenen im Schnee) zum besten Märchenfilm des 20. Jh. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wurden hier gedreht.

Vodní Kanál 1.085 m  9,0 km
Jezero Laka (Lacksee) 1.095 m 10,0 km

Der Lackensee, ein Gletschersee, mit nur 4 m Tiefe ist der flachste See im Böhmerwald, droht zu verlanden.

Zlatý Stoleček (Bergsattel „Goldenes Tischchen“) 1.196 m 11,5 km
Horní Ždánidla (Ober-Steindlberg, ein zerstörtes Dorf) 1.077 m 14,7 km
Gsenget (Kreuzung) 1.033 m 15,0 km

[Abkürzungsmöglichkeit von 1,5 km:
auf
  Prášily (Stubenbach) 876 m 18,5 km]

oder weiter auf
  — 
Frantuv most 937 m 16,5 km

Dolní Ždánidla 879 m 19,5 km
— Prášily (Stubenbach
) 876 m 20,0 km

Prášily (Stubenbach) 153 Bewohner.
Die ehemalige Glasbläser-Siedlung hatte sich auf die Herstellung von Spiegelglas konzentriert. Nach der Vertreibung der deutschen Bewohner wurde das Gebiet zum
militärischen Sperrgebiet erklärt und der Panzerschießplatz Dobrá Voda (Gutwasser) errichtet. 1992 erfolgte die Schließung des Truppenübungsplatzes, die Gemeinde entstand neu. Von den ehemals (1938) 160 Häusern standen nur noch 25.
Insgesamt wurden nach dem 2. Weltkrieg 450 Dörfer im Grenzgebiet des Böhmerwalds zu Deutschland zerstört.

∑= 20,0 km  565 m,  460 m

Prášily (Stubenbach) 878 m 0,0 km -
auf
 U Prášil (Wegkreuzung) 868 m 0,6 km
Gruberg (Wüstung) 883 m 1,5 km
Slunečná 950 m 3,0 km
Nová Studnice 1.051 m 5,5 km
Pod Jezerním Hřbetem (Kreuzung) 1.105 m 6,0 km
Zelenohorské chalupy (Grünberghütte) 1.007 m 7,0 km
Vchynicko-Tetovský plavební kanál 887 m 8,5 km

Der Chinitz-Tettauer-Schwemmkanal wurde 1799 zum Transport der Holzstämme errichtet. Er beginnt bei Modrava und mündet in den Fluss Křemelná (Kieslingbach). Er ist 13,6 km lang und hat insgesamt ein Gefälle von nur 50 m. Er gilt heute als technisches Denkmal.

Stare Srní 838 m 10,0 km
Srní (Rehberg) 854 m 10,6 km

Srní (Rehberg) Einwohner 245.
Als Holzfällersiedlung 1727 gegründet. Aufgrund des hohen Rotwildbestandes wurde die Siedlung „Rehberg“ genannt. 1948 wurden Teile von Srní in den neu errichtete Truppenübungsplatz Dobrá Voda eingegliedert. Wahrzeichen ist die 1805 errichtete Kirche der hl. Dreifaltigkeit, die auf der Windseite mit Schindeln bedeckt ist.
Heute lebt der Ort vom Fremdenverkehr und hat 1.200 Gästebetten.

 
∑= 10,6 km 347 m, 368 m

Anreise:

Mit der Bahn von Heidelberg über  München, Bayerisch Eisenstein nach Železná Ruda (Markt Eisenstein)

 

Wanderkarte:

1:50.000
Klub Českých Turistů Nr. 64
Šumava Železnorudsko

 

Unterkünfte:

Pension Böhmerwald ***
U Řezné 378
CZ 340 04 Železná Ruda

Hotel Srní ****
Srní 117
CZ 341 92, pošta Kašperské Hory

 

Bilder dieser
Wanderung

 

 

 

Wanderbericht

 

 

 

 

 

 

 

 

Strecke 2: Srní (Rehbergnach Strážný (Kuschwarda)

 

 

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