Westerwaldsteig
ein Qualitätsweg in Deutschland
2. Etappe: Wanderung von Westerburg nach Hachenburg
insgesamt 55 km, Aufstiege: 1.090 m , Abstiege: 1.100 m

 

Streckenverlauf

Hinweise

 

4. Tag

 

Pottum [5 km nordöstlich von Westerburg am Wiesensee] Fahrt von Pottum nach Hergenroth wieder zurück auf dem Westerwaldsteig Westerburger Kopf

 

Westerburg 0,0 km
Hergenrother Kopf (451 m) 2,8 km [Aussichtspunkt]
Westerburger Kopf 5,8 km
Brandscheid (448 m) 8,2 km
Abzweigung Rothenbach (424 m) 10,7 km
Wetzstein (452 m) 14,4 km
 Freilingen (413 m) 20,2 km

Entfernung: 20,2 km, Aufstieg: 390 m Abstieg: 355 m

 

 

5. Tag

Fahrt von Freilingen 4,7 km nach Dreifelden
Wanderung a
uf dem Westerwaldsteig
Dreifelden
(416 m) 0,0 km

Ort liegt am größten See der Westerwälder Seenplatte. Ehemals katholische Wallfahrtkirche „Dreifaltigkeit“ und danach evangelisches Gotteshaus. Hieraus ist auch der Ortsname abgeleitet. Den Schlüssel zur Besichtigung der sehenswerten Kirche erhält man im Gasthaus "Zum Seeweiher".

Linden (451 m) 1,9 km
Wiedquelle (464 m) 7,7 km Alpenroder Hütte
[Die Wied ist mit 102 km der längste Fluss im Westerwald. Bei Irlich, einem Stadtteil von Neuwied, mündet sie in den Rhein.]

Gräbersberg (513 m) 11,6 km ( Die Jausenstation Alpenroder Hütte ist täglich geöffnet]
 
Welterstein (472 m) 13,1 km

Eine Sage berichtet, dass vor langer, langer Zeit hier einst die Heinzelmännchen lebten. Über den Eingang ihrer Wohnhöhle rollte jedoch eines Tages ein riesiger Fels und die Heinzelmännchen waren in ihrer Wohnung eingesperrt. Deshalb gruben sie einen Gang den Abhang hinunter und kamen beim Felsen "Backofen" wieder ins Freie. Ob die Heinzelmännchen am "Backofen" auch Brot gebacken haben, davon ist leider nichts überliefert.

― Stöffelpark (392 m) (Museum) 15,8 km

Seit 1900 wird am Berg „Stöffel“ oberhalb vom Ort Enspel Basalt abgebaut. Jahresproduktion 1 Mio. Tonnen. Inzwischen ist der Berg schon um 80 m geschrumpft. Eine fliegende Maus (Kleinsäuger mit Gleithäuten), wurde Eisenbahnviadukt über die Nistervor 25 Mio. Jahren in Magma konserviert. Man fand sie im Jahre 1994.
Sie erhielt den Namen „Stöffelmaus“.

Büdingen
Nistertal/Bahnviadukte (323 m) 18,2 km  
Hardt (379 m) 20,1 km  
Langenbach (375 m) 22 km

Bad Marienberg (456 m) 24,2 km  

Urkundlich erstmals erwähnt wird die Siedlung im Jahr 1048. Im Jahr 1258 wird Marienberg dann als Mons sanctae Mariae bezeichnet. Am 10.8.1967 wurde der Ort Marienberg in Bad Marienberg umbenannt. Das Marienbad bietet ein Saunadorf mit 5 verschiedenen Saunen.

 

Entfernung: 19,5 km, Aufstieg: 380 m Abstieg: 347 m

 

Bilder dieser Etappe

 

 

Legende:
 Einkehrmöglichkeit
 Einkehr + Übernachtung
Bahnanschluss

 

Wegbetreuung:
Westerwald Touristik Service

Kirchstr. 48 a
D 56410 Montabaur

www.westerwaldsteig.de

 

Eröffnung
Westerwaldsteig:

24. Mai 2008

 

Wanderweg-Einteilung:

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland (letzte Zertifizierung 04 Sept. 2015)

 

Wanderkarten:

Sonderausgabe Westerwaldsteig Topografische Freizeitkarte 1:50.000

 

Wanderführer:

Ein schöner Tag kompakt TOUREN Westerwaldsteig
ISBN 978-3-934342-53-8

Buch und Wanderkarte auch als
Set erhältlich:
ISBN 978-3-934342-22-4

 

Hikeline Wanderführer:
Fernwanderweg Westerwaldsteig
mit Wanderkarten 1:35.000
ISBN 978-3-85000-502-9

 

Höchste Erhebung:

Fuchskaute 657 m

 

Besonderheit:

Der Westerwaldsteig ist der Verbindungsweg zwischen dem Rothaarsteig und dem Rheinsteig

 

 

Unsere Unterkünfte:

 

Landgasthof Bürgerstube Jex
Bergstr. 2 a
D 56459 Pottum
 
Abseits vom Westerwaldsteig; große, ruhige Zimmer. Sehr wandererfreundlich. Wir wurden mit dem Auto in Westerburg abgeholt und man brachte uns am nächsten Tag wieder zurück zum Westerwaldsteig.

 

Hedy´s Landgasthof
Heidestr. 27
D 56244 Freilingen

Abseits der Bundesstraße 8,  sehr ruhig gelegen. Große Räume mit einem gemütlichen Restaurant. Sehr wandererfreundlich, Geschäftsführer fuhr uns nach Dreifelden.

 

Alternativ


Zum Seeweiher
Kirchstrasse 2
D 57629 Dreifelden
www.zumseeweiher.de
(war wegen Betriebsferien geschlossen)

 

6. Tag


Bad Marienberg (456 m) 0,0 km
Großer Wolfstein (561 m) 4,5 km 

Der Sage nach wollte der Teufel mit Basaltsteinen einen Turm bauen, der bis zum Himmel reichen sollte. Aus diesem Grund sammelte er Basaltbrocken und band sie zum Transport mit einem Seil aus Weiden zusammen. Bei seinem Flug durch die Luft riss aber das Befestigungsseil, sodass die Basaltblöcke auf die Erde fielen. Und da liegen sie noch heute: der große und der kleine Wolfstein.

― Unnau/Stangenrod (415 m) 7,4 km
― Unnau/Korb (288 m) 9,7 km
―  Landschaftsmuseum Hachenburg
Hachenburg 15,5 km

Löwenstadt Hachenburg:

Zum Schutz der Kaufleute wurde auf Drängen von Kaiser Friedrich I eine Burg an den alten Handelsstraßen von Leipzig nach Köln und Köln nach Frankfurt am Main errichtet. Sowohl durch Kriege und auch durch große Brände wurde der Ort mehrmals zerstört. So zerstörte der Großbrand von 1654 die Innenstadt und auch die Burg. Die Fachwerkhäuser der Friedrichstraße, der Herrnstraße, des Alten Marktes, der Perlgasse, der Mittelstraße, der Judengasse und der Wilhelmstraße stammen, wurden erst nach dem Brand im 17. und 18. Jahrhundert erbaut. Der Löwenbrunnen auf dem Marktplatz von Hachenburg.Auch das Barockschloss stammt aus 1746 und wurde auf den Grundmauern der Burg errichtet. Heute ist hier eine Ausbildungsstätte der Deutschen Bundesbank.
Kaum Schäden entstanden im 2. Weltkrieg.
Am "Alten Markt" in Hachenburg steht nicht nur der Marktbrunnen mit dem goldenen Löwen, sondern auch das älteste steinerne Gasthaus in Deutschland (14. Jh.).

Entfernung: 15,5 km, Aufstieg: 320 m Abstieg: 399 m

Begriff Westerwald:
Der Begriff Westerwald leitet sich vom mittelhochdeutschen "Wester" = westlich ab. Damit wurde der „Wald im Westen“ vom Königshof Herborn  bezeichnet.

 

Gruß unter Wanderern:
"Hui! Wäller?" - "Allemol!"  
Gesucht wurde 1913 ein Gruß unter Westerwaldwanderer.
Dem Sieger winkten 12 Flaschen Moselwein. Sieger wurde der Heimatdichter Adolf Weiss, er kleidete den Gruß in folgenden Vers:

"Hui! Wäller?" - "Allemol!"
so tönet der Ruf,
den in meiner Sehnsucht nach Wein ich schuf.

Das "Hui", das hat mich der Sturmwind gelehrt,
wenn wild über unsere Heide er fährt.
Und "Wäller" wir ja "allemol" sind,
wir trotzen dem Regen, dem Schnee und dem Wind

 

Unsere Unterkünfte:

 

Westerwälder Hof ***
Wilhelmstr. 21
D 56470 Bad Marienberg
http://www.hotel-westerwaelder-hof.de/
Ruhiges Hotel in der Fußgängerzone von Bad Marienberg. Modern ausgestattet mit einer großen Nasszelle.

 

Zum weißen Ross **
Alter Markt 7
D 57627 Hachenburg

Direkt am Marktplatz gegenüber der evangelischen Kirche gelegen.
Die Zimmer liegen in einem Innenhof, daher sehr ruhig.

Fortsetzung der Wanderung auf dem Westerwaldsteig
  Von Hachenburg bis Marienthal

 

Auf dem Westerwaldsteig

 Von Herborn bis Westerburg 

 

 

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