Wanderung durch Polen

 

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Wanderung durch die polnischen Beskiden

(10)  Durch die Schlesischen Beskiden -> Von Ustroń / Wisła nach Szczyrk

Im Jahre 2014 unterwegs auf dem  Fernwanderweg Główny Szlak Beskidzki (Beskiden-Hauptweg)
 aufgezeichnet von Harald, Felix  und Wolfgang 

 Mittwoch 20.08. Beskid Śląski:  Ustroń → Wielka Czantoria → Cieślar  → Wisła

 

Seilbahn, Aussichtsturm und tschechischer Likör

 

Der Główny Szlak Beskidzki (Beskiden-Hauptweg) endet nach 519 km in Ustroń (Ustron).

Aussichtsturm auf dem Wielka Czantoria (Großer Czantory-Berg)Von Ustroń (Ustron) fährt eine Seilbahn bis unterhalb des Wielka Czantoria (Großer Czantory-Berg).
Nach einer weiteren halben  Stunde gelangten wir auf den Gipfel des Großen Czantory-Berges mit seinem stähler
nen Aussichtsturm, der sich bereits auf tschechischem Gebiet befindet.
Selbst hier oben gab es eine Gulaschkanone. Die Suppen-Zubereitung war in vollem Gang. Die Fernsicht war an diesem Tag erneut wegen Dunstes stark eingeschränkt und deshalb verzichteten wir auf die Turmbesteigung.
Dafür kosteten wir den tschechischen Honiglikör, dem viele andere Besucher ebenfalls zusprachen.

Nach dem Gipfel begann der Abstieg auf dem Beskiden-Hauptweg. Er führte entlang der tschechisch-polnischen Grenze zunächst auf den 300 m tiefer gelegenen Przełęcz Beskidek (Beskiden-Sattel). Eine Stunde später erreichten wir unterhalb des Soszów Wielki zwei bewirtschaftete Berghütten, an denen eine weitere Seilbahn endete. Bei der Schronisko Soszów machten wir unsere Mittagspause.
Nach einem weiteren 20-minütigen Aufstieg auf den 886 m hohen Soszów Wielki bot sich uns eine überwältigende Aussicht, da sich der Dunst inzwischen verzogen hatte.Der Wintersportort Wisła (Weichsel) ist wieder in Sicht
Abwärts ging es ab Stożek Mały auf eine
m zunächst gelb, dann blau markierten Wanderweg, vorbei
an kleinen Gehöften mit vielerlei Kleinvieh (Hühner, Truthähne, Dammwild).
Ein gut deutsch sprechender Pole mit seinem Sohn kam uns mit 2 großen mit Steinpilzen gefüllten Plastiktüten entgegen. Jeder Pole ist grundsätzlich ein leidenschaftlicher Pilzsammler, nur leider werden in den Restaurants sehr selten Pilzgerichte angeboten.
In Wisła (Weichsel) angekommen, verwöhnten wir uns zur Belohnung in einer wirklich exquisten Konditorei.
 

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aussichtsturm auf dem Wielka Czantoria (Großer Czantory-Berg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wintersportort Wisła (Weichsel) ist wieder in Sicht

Donnerstag 21.08. Beskid Śląski: Przełęcz Kubalonka Schronisko na Przysłopie
                                   pod Baranią Górą

 

Schlamm, Pfützen, eine Diva und die „Gute sozialistische Zeit“

 

Gedämpfte Stimmung beim Blick aus dem Fenster: Starkregen . Kein Wunder, dass die Wisła (Weichsel) am Morgen schon angeschwollen war.
Der Pass Przełęcz Kubalonka im RegenMit dem Bus fuhren wir auf den 758 m hohen Pass
Przełęcz Kubalonka.

Nur wenige Kilometer entfernt am Jablunka-Pass [1939 polnisches Gebiet] begann durch einen Kommunikationsfehler der 2. Weltkrieg 5 Tage früher als allgemein bekannt.
Mehr Info hierüber

Da für den Nachmittag besseres Wetter vorhergesagt war, begaben wir uns in eine kleine Gaststätte am Pass, wo bereits am Morgen ein Holzofen Wärme spendete.
Trotz Regens marschierten wir gegen 11:00 Uhr los, da wir an eine
r Wetterbesserung zweifelten.

Auf schmalen verschlammten und mit großen Pfützen übersäten Pfaden ging es beschwerlich voran. Durch das hohe nasse Gras waren die Wanderhosen und –schuhe rasch durchnässt.
Glücklicherweise hörte der Regen nach 2 Stunden langsam auf.

MittagsrastVerwöhnte Diva an der "Kirche der Gottesmutter aus Fatima" machten wir auf einem größeren Stapel Holzbalken, der  für den Neubau einer Kapelle geplant waren. Die Kirche wird der Kościół Matki Bożej Fatimskiej (Kirche der Gottesmutter aus Fatima) gewidmet.
Kaum hatten wir unsere Brote ausgepackt, kam eine Katze zugelaufen und setzte sich mit bettelndem Blick vor uns. Wanderkollege Klaus bot ihr Käse und Brot an. Beides verschmähte sie. Stattdessen putzte sie sich ausgiebig das Fell und entfernte sich laut miauend, da sie als verwöhnte Diva nicht die erwartete Aufmerksamkeit erfahren hatte.

Nach einigen kurzen Auf- und Abstiegen erreichten wir die Czarna Wisełka (Schwarze Wiselka), der wir einige hundert Meter folgten.
Die
Wisła (Weichsel) wird aus zwei Quellflüssen gespeist, aus der Biała Wisełka (Weißen Wiselka) und der Czarna Wisełka (Schwarzen Wiselka), die im Jezioro Czerniańskie (Weichsel-Stausee) Am  Jezioro Czerniańskie (Weichsel-Stausee) beginnt der Fluss Wisła (Weichsel) zusammenfließen. Insgesamt 1.047 km ist die Wisła (Weichsel) lang und damit der längste Fluss Polens.

Nach einem letzten strammen Aufstieg erreichten wir die Schronisko na Przysłopie pod Baranią Górą. Schon das äußere Erscheinungsbild weckte Erinnerungen an die sozialistische Zeit. Unser erster Eindruck erwies sich als zutreffend:
Spartanisch ausgestattet, Betten mit löchrigen Matratzen, Balkonverkleidung mit Lücken,
abbröckelnder Putz von den Wänden, lauwarmes Wasser - zum Duschen zu kalt ....
Die Berghütte war gut besucht und beim Abendessen blieb kein Tisch unbesetzt:
Um 20:00 Uhr war Zapfenstreich, der Wirt schickte uns auf die Zimmer.

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

Der Pass Przełęcz Kubalonka im Regen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwöhnte Diva an der "Kirche der Gottesmutter aus Fatima"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am  Jezioro Czerniańskie (Weichsel-Stausee) beginnt der Fluss Wisła (Weichsel)

Freitag 22.08. Beskid Śląski: Schronisko na Przysłopie pod Baranią Górą → Szczyrk

 

Bergpanorama, Frauenpower und Abschied vom Beskiden-Hauptweg

 

Hervorragendes sonniges, kühles Wanderwetter brachte frischen Schwung zum Tagesbeginn. Dieser war auch für den steilen Aufstieg zum Barania Góra (Widderberg) 1.220 m notwendig.

Aussichtsturm auf dem Barania Góra (Widderberg)Nach ca. einer Stunde erreichten wir dann den stählernen Aussichtsturm auf dem Barania Góra (Widderberg). Von der Plattform auf dem Turm bot sich eine herrliche Rundumsicht: im Osten auf das Massiv des Babia Góra (Altweiberberg), im Westen auf den Wielka Czantoria (Großer Czantory-Berg) und im Norden auf den Skrzyczne (Rauhkogel), den höchsten Berg der Schlesischen Beskiden.
Auf einem sehr schmalen, steinigen Pfad  ging es zunächst hinunter zum Pass Przełęcz nad Roztocznym.

Am Magurka Wiślańska (1.140 m) verabschiedeten wir uns vom
Główny Szlak Beskidzki (Beskiden-Hauptweg).
Vor 3 Jahren hatten wir unsere Weitwanderung an der polnisch-ukrainischen Grenze in Wołosate begonnen.

Wir gingen von Ost nach West über die Waldkarpaten, Niederen Beskiden, Sandezer Beskiden, Pieninen, Gorce und Saybuscher Beskiden.
Beim 7. Gebirgszug der Beskiden – den
Beskid Śląski (Schlesischen Beskiden) - starteten wir vom Ende des Beskiden-Hauptwes in Ustroń (Ustron) und marschierten von West nach Ost.


An dieser Wegkreuzung konnten wir den weiteren Verlauf des Beskiden-Hauptwegs erkennen. Zunächst verläuft er
östlich auf einem Gebirgskamm und dann ins Tal bei Węgierska Górka, einen Nachbarort von Milówka. Dort hatten wir vor 5 Tagen unsere Wanderung durch die Beskidy Żywiecki (Saybuscher Beskiden) beendet.Panorama-Wanderweg

Auf der Hochfläche, auf der wir nun marschierten, war nur noch hohes Gras zu sehen und keine Bäume mehr: ein richtiger „Panorama-Wanderweg”.
Immer wieder sahen wir auf dem Barania-Kamm den Sendemast auf dem Skrzyczne (Rauhkogel), der heute unser Tagesziel war.
Es herrschte reger Betrieb auf dem Panorama-Wanderweg, vor allem viele junge, oft sogar alleinwandernde Polinen fielen uns auf.
Selbst 2 Nonnen kamen uns entgegen. Sie hatten den steinigen Weg nicht gescheut. Frauen scheinen in Polen mehr vom Wandern begeistert zu sein als Männer.

Unangenehm waren aber die vielen an uns vorbeisausenden Mountainbiker.
Gipfel des Skrzyczne (Rauhkogel), der höchste Berg der Schlesischen BeskidenBesonders viel Trubel herrschte auf einem 1.152 m hohen Sandsteinfelsen, dem Malinowska Skała
. Eine größere Kinderschar machte auf der Felsgruppe Rast.
Besonders schön war der Blick auf den
Jezioro Żywieckie bei der Stadt Żywiec (Saybusch) und die dahinter liegenden Gebirgsrücken..

Der mit 1.257 m höchste Berg der Schlesischen Beskiden ist der Skrzyczne (Rauhkogel).
Vom Wintersportort Szczyrk (Schirk) ist er mit zwei Seilbahnen in 30 Minuten zu erreichen, deshalb besteht hier an bewirtschafteten Berghütten kein Mangel. Auch wir stärkten uns in einer Gaststätte mit frisch gebackenem Blaubeerkuchen und erfreuten uns dabei an der tollen Aussicht.


Schirk ist wie Weichsel ein bekannter Wintersportort mit Sprungschanzen und über 30 Skiliften.

 Blick vom Skrzyczne (Rauhkogel) auf den Wintersportort Szczyrk (Schirk)

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

Aussichtsturm auf dem Barania Góra (Widderberg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Panorama-Wanderweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gipfel des Skrzyczne (Rauhkogel), der höchste Berg der Schlesischen Beskiden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick vom Skrzyczne (Rauhkogel) auf den Wintersportort Szczyrk (Schirk)

Samstag 23.08. Beskid Śląski: Szczyrk → Szczyrk (Rundweg)

 

Jogger, Heidelbeerkuchen und polnische Hochzeitsbräuche

 

Es war unser letzter Wandertag durch Polen. Deshalb planten wir nur eine kurze Strecke auf dem Bergrücken zwischen dem Ort Brenna und Szczyrk (Schirk).
Ein Taxi brachte uns am frühen Morgen zum zum Przełęcz Salmopolska, einem Gebirgspass in der Mitte zwischen
Wisła (Weichsel) und Szczyrk (Schirk)   
Der Weg begann zunächst sehr bequem auf einem fast ebenen, aussichtsreichen Waldweg.
Immer wieder bot sich Aussicht auf den
Skrzyczne (Rauhkogel), den wir am Tag zuvor kennengelernt hatten.
Überrascht waren wir über die zahlreichen „Jogger”, die für den anstehenden Berglauf trainierten. Auch Mountainbiker quälten sich auf dem inzwischen steinigen und wurzelübersäten Weg vorwärts.Schronisko Górskie „Klimczok” pod Magurą
Ab dem Kotarz mit seinen zwei Berghütten ging es kräftig zur Sache. Der steile und steinige Weg forderte unser Kräfte. Anschließend folgte ein bequemer Hangpfad bis zum Pass Przełęcz Karkoszczonka mit seiner bewirtschafteten Berghütte „Chata Wuja Brenna”
Danach folgte ein 370 m Anstieg auf den Berg Klimczok. Er bildete früher die (historische) Grenze zwischen Schlesien  und Galizien.
In der Schronisko Górskie „Klimczok” pod Magurą herrschte sowohl im Gastraum als auch auf der sonnigen Terrasse reger Betrieb. Heidelbeerkuchen mit besonders vielen Beeren und
Latte macchiato schmeckten uns nach dem Aufstieg besonders gut.
Wallfahrtskirche Sanktuarium  Matki Bożej Królowej Polski - "Na Górce" („Unserer Lieben Frau auf dem Hügel - Königin von Polen“)

Nach einer Pause begann der 1 ½ stündige Abstieg nach Szczyrk (Schirk). Auf dem Weg kamen wir an  der Wallfahrtskirche Sanktuarium  Matki Bożej Królowej Polski - "Na Górce" (Unserer Lieben Frau auf dem Hügel - Königin von Polen) vorbei, wo gerade eine Trauung im Gange war.
Neugier trieb uns in dem Moment in die Wallfahrtskirche, als sich Braut und Bräutigam das „Ja-Wort” gaben. Nach der Trauung musste das Brautpaar am Kirchenausgang durch einen Groschenregen laufen. Die Tradition verlangte, dass die Jungvermählten die „Glücks-Münzen” gemeinsam mit der Hand wieder auflesen mussten.
Uns fiel auf, dass viele Hochzeitsgäste kleine und große Teddys in Händen hielten. Auch sie sollten dem jungen Paar Glück bringen.
Während die zahlreichen Fotografen von den frisch Vermählten zahlreiche Fotos „schossen”, fuhr vor der Kirche bereits das nächste Brautpaar vor.
Das Hochzeitspaar, das nachmittags in der Walfahrtskirche getraut wurde, feierte
am Abend unmittelbar gegenüber unserer Unterkunft in anspruchsvollem Ambiente.
 

Unterkünfte und Wanderstrecke

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schronisko Górskie „Klimczok” pod Magurą

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wallfahrtskirche Sanktuarium  Matki Bożej Królowej Polski - "Na Górce" (Unserer Lieben Frau auf dem Hügel - Königin von Polen)

 

 

Die "2-Grosze"-Glücksmünze

Sonntag 24.08. Szczyrk → Rückfahrt über Bielsko-Biała nach Kraków

 

Abschied von Polen

„Klein Wien“, Kaiser Ferdinand und Folklorefestival

 

Unser Rückflug ging erneut ab Krakau mit der Lufthansa nach Frankfurt.

Von Szczyrk (Schirk) hat man 2 Möglichkeiten nach Kraków (Krakau) zu gelangen:
Per Bahn mit Umsteigen in Katowice (Kattowitz)
oder mit dem Bus mit Umsteigen in Bielsko-Biała (Bielitz-Biala). Wir entschieden uns für die Busvariante.


Gegen 9:00 Uhr fuhren wir in die 174.000 Einwohner zählende Stadt Bielsko-Biała (Bielitz-Biala). Ursprünglich war der Stadtteil Bielsko (Bielitz) die einzige protestantische Stadt in der Habsburger Monarchie. Sie wurde und wird auch als „Klein-Wien“ bezeichnet, weil viele Gebäude im Stil der österreichischen Hauptstadt erbaut wurden.
Früher dominierte in Bielitz die Textilindustrie (Bielitzer Tuch) und heute verdienen 9.000 Personen ihr Einkommen im FIAT-Motorenwerk vor den Toren der Stadt.

Mittelalterliche Gassen mit niedrigen Häusern in Bielsko (Bielitz) Wir fuhren bis zum Schloss der Fürsten Sułkowski (Zamek Książąt Sułkowskich). Das Schloss wurde in all den Jahrhunderten mehrmals umgestaltet. Der jetzt zu sehende Bau stammt aus den Jahren 1855 bis 1864.

Westlich vom Schloss bereitet sich ein Gewirr von mittelalterlichen Gassen mit niedrigen Häusern aus. Einige Häuser waren renoviert, die Mehrzahl wartet noch auf ihre Erweckung.
Nur wenige Schritte vom Schloss befindet sich der Marktplatz von Bielsko (Bielitz) mit seinem Neptun und Nepomukbrunnen. Unmittelbar schließt sich ein weiterer Platz mit der Św. Mikołaja – Katedra (Kathedrale
St. Nicholas) von 1908 bis 1910 an. Bis 1783 war um die Kirche der Friedhof von Bielitz angelegt. Besonders der 61 m hohe Turm ist schon von Weitem sichtbar.
Auf dem Weg zum Busbahnhof kommt man im „Villenviertel“ der Stadt vorbei. So z.B. an Schneiders Villa, einem Gebäude, das sich  der reichste Bürger der Stadt, Hermann Schneider, 1904 im Neu-Barock-Stil erbauen ließ.
Nach wenigen Metern sahen wir den renovierten Hauptbahnhof. Erbaut 1890. Er lag an der Bahnlinie Wien - Krakau. Die Inschrift: „Kaiser Ferdinand Nordbahn“ ist noch deutlich an der Fassade am Eingang  zu erkennen.

 

In 1 1/2 Stunden erreichten wir mit einem Schnellbus den Busbahnhof von Krakau.Hauptbahnhof von Bielsko-Biała (Bielitz-Biala) Im unmittelbar angrenzenden Hauptbahnhof konnten wir bei der Gepäckaufbewahrung unsere Rucksäcke abstellen.


Unser Weg zum Rynek (Marktplatz) ging über die belebte Straße Floriańska. Wie in den vergangenen Jahren wurden wir von zahlreichen Marktschreiern für Stadtrundfahrten, für Fahrten zum Salzbergwerk Wieliczka, für Besuche von Souvenirläden und Gaststätten angesprochen.

Auf dem Rynek (Marktplatz) herrschte – eigentlich wie bei jedem unserer Besuche – ein großes Gedränge. Weiße Kutschen mit geschmückten Pferden warteten auf Besucher.
Westlich der Tuchhalle war eine Bühne aufgebaut und polnische Folkloregruppen  zeigten ihre Tanzdarbietungen.
Volkskunst auf dem Krakauer RynekUnmittelbar an der Bühne war ein großer Markt mit „Volkskunst“. Reger Andrang war an einem Stand mit Oszczypek (geräucherter Schafskäse), der vor den Augen der Käufer gegrillt wurde.

Der erneute Besuch auf dem Krakauer Rynek war für uns ein gelungener Abschluss der Weitwanderungen durch die gesamten polnischen Beskiden.

Über die Höhepunkte der diesjährigen Wanderungen waren wir uns einig:
Die Holzkirche St. Erzengel Michal in
Dębno Podhalański, das Massiv des Babia Góra (Altweiberberg, Hexenberg) mit seiner Spitze Diablak (Teufelspitze) und der Panoramaweg zwischen Barania Góra (Widderberg) und dem höchsten Berg der Schlesischen Beskiden, dem Skrzyczne (Rauhkogel).

Am Abend flogen wir wiederum mit der Lufthansa zurück nach Frankfurt und bereits gegen 22:00 Uhr wurden die meisten von uns am Bahnhof von Heidelberg von ihren Ehefrauen abgeholt.

Tanzdarbietung einer polnischen Folkloregruppe auf dem Rynek zu Krakau

Unterkünfte und Wanderstrecke

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittelalterliche Gassen mit niedrigen Häusern in Bielsko (Bielitz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 1904 erbaute Schneiders-Villa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hauptbahnhof von Bielsko-Biała (Bielitz-Biala)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Volkskunst auf dem Krakauer Rynek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tanzdarbietung einer polnischen Folkloregruppe auf dem Rynek zu Krakau

 

 Wanderbericht: (11) Saybuscher Beskiden: Von  nach Rabka-Zdrój  nach Żywiec