Wanderung durch Polen auf dem Sudeten-Hauptweg

 

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Wanderung über 7 Gebirge der polnischen Sudeten

(1) Von Wrocław (Breslau) bis Kłodzko (Glatz)

Im Jahre 2011 unterwegs auf dem Sudeten-Hauptweg  (Glówny Szlak Sudecki)

 aufgezeichnet von Harald und Wolfgang 

Samstag 13.08. Besichtigung von Wrocław (Breslau)  

Wasser von oben, kein Bargeld vom Geldautomaten und die gute Stube von Breslau

Große Aufregung herrschte nach unserem abendlichen Rundgang um den Rynek (Ring) von Wrocław (Breslau). Unmittelbar an der Hotel-Rezeption war eine Mitarbeiterin damit beschäftigt, Kübel und Lappen unter einen von der Decke fließenden Wasserstrahl zu stellen. Anscheinend hatte ein Hotelgast vergessen, den Wasserhahn im Bad zu schließen. Das Wasser floss unmittelbar an der Beleuchtung von der Decke, wir rechneten jeden Moment damit, dass ein Kurzschluss die gesamte Hotelbeleuchtung ausschalten würde.

Aber irgendwie bekam die Hotelmitarbeiterin  alles in den Griff. Es kam zu keinem Kurzschluss und am nächsten Morgen waren Decken und Fußboden wieder komplett trocken,  als wäre nichts gewesen….

In Wrocław  (Breslau) zeigt uns ein Zwerg, wie man einen Geldautomaten bedient.Zuvor hatte unser Wanderkollege Harald ein Problem. Mit seiner nagelneuen EC-Karte wollte er sich Geld aus einem Bankautomaten besorgen. Der Geldautomat konnte seine EC-Karte nicht lesen, anscheinend war der Automat nicht auf die neue “V Pay”-Sicherheitstechnik vorbereitet.

Euro musste er, wie in alten Zeiten, bei einem privaten Geldwechsler (polnisch Kantor) auf dem Rynek in Złoty tauschen. Zu unserer Überraschung bot der Geldwechsler den Tausch zu einem wesentlich günstigeren Kurs als der Geldautomat an.
Und noch eins haben wir erfahren. Die polnische Währung Złoty (sprich swotä) heißt übersetzt „die goldene Münze“.

Glück im Unglück: während wir unsere Euro in der privaten Wechselstube tauschten, ging ein heftiges Sommergewitter über Breslau nieder. Wir mussten zwangsweise pausieren und kamen mit Einheimischen ins Gespräch. Gesprächsthema war die unterschiedliche wirtschaftliche Situation in Polen und Deutschland.Schlösser mit den Namen der Verliebten dokumentieren die große  Liebe

 

Am Nachmittag unternahmen wir mit Stadtführer Michal eine Tour vom Rynek (Ring), über die Dominsel, Universität und entlang der Oder, bei der wir 3 Hochzeitspaare vor den Kirchenportalen entdeckten.

Die Liebe muss in Wrocław (Breslau)  sehr heftig sein. Viele Paare haben ihre Initialen auf Schlösser geschrieben und auf dem Brückengeländer der Most Tumski (Dombrücke)  befestigt.
Einen neuen Trend konnten wir bei unserem Rundgang auch beobachten: Ausflugschiffe auf der Oder. Sie waren entweder noch auf dem Fluss unterwegs oder hatten bereits am Ufer festgemacht.

 

Wir sind den Empfehlungen unseres Wanderführers gefolgt und haben unser Abendessen im Gasthof Karczma Lwowska  (Lemberger Hof) am Rynek eingenommen. Wir hatten schon besser zu Abend gegessen. Anscheinend hat sich die große Zahl der Gäste negativ auf die Essensqualität ausgewirkt. So waren entgegen unseren Erwartungen, die Krautwickel anstelle von Hackfleisch mit Kartoffeln gefüllt.

 Das am meisten fotografierte Gebäude auf dem Rynek (Ring) in Wrocław (Breslau):

Der Rynek (Ring) ist die gute Stube  von Breslau. Während die Jugendlichen in Südeuropa auf zentralen Plätzen campieren, um ihrem Protest gegen die Sparpolitik ihrer Regierung zum Ausdruck zu bringen, unterhalten die jungen Polen die Besucher als „Feuerschlucker“, Break-Dancer und als Produzenten von gigantischen Seifenblasen, die schnell zerplatzten. Sie zerplatzen schneller als ihr Traum vom wirtschaftlichen Aufstieg Polens. 

Unterkünfte und unsere Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von dieser Wanderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Wrocław  (Breslau) zeigt uns ein Zwerg, wie man einen Geldautomaten bedient.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlösser mit den Namen der Verliebten dokumentieren die große  Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das am meisten fotografierte Gebäude auf dem Rynek (Ring) in Wrocław (Breslau):
Das alte Rathaus

Sonntag 14.08. Jelenia Góra (Hirschberg) Karpniki (Fischbach)  

Bahnhofsverwirrungen, Nachholschlaf und angezogene Handbremse

In weiser Voraussicht gönnten wir uns morgens die Anfahrt vom Hotel Patio zum Wrocław Głowny (Hauptbahnhof Breslau)  mit einem Taxi.
Stutzig machte uns schon die Frage des Taxifahrers, ob wir zur „Kasa“ wollten. Die Fahrkartenschalter sind nämlich getrennt von den eigentlichen Bahnsteigen. Wegen umfangreicher Baumaßnahmen im Hinblick auf die Fußballeuropameisterschaft 2012 mussten wir den Bahnhof verlassen, um zu einer Unterführung unterhalb der Bahnsteige zu gelangen. Wir wunderten uns nur, dass in der Unterführung unterhalb der Gleise jede Menge Personen standen, die auf irgendetwas warteten.
Wrocław Głowny (Hauptbahnhof von Breslau)Bald fanden wir den Grund:
Erst wenige Minuten vor der Zugabfahrt wird der Bahnsteig per Lautsprecher und auf einer Anzeigetafel bekannt gegeben. Nach jeder Durchsage begann das Rennen der Fahrgäste zu ihrem Zug. Eine ältere Polin sprach uns mehrmals an, wo denn der Zug nach Jelenia Góra (Hirschberg) abfahren würde. Sie konnte anscheinend die Lautsprecherdurchsagen nicht verstehen.

Der Bahnsteig für den Zug nach Jelenia Góra (Hirschberg) wurde 5 Minuten vor der Abfahrt auf der Anzeigentafel angezeigt (die dazugehörende Lautsprecherdurchsage war für uns nicht zu verstehen). Wir konnten gerade noch die ältere Dame informieren und rannten los.

 

Felix und Harald nutzten die 3-stündige Fahrzeit zu einem Nachholschlaf. Sie hatten das Pech, dass ihr Hotelzimmer in der Nacht zuvor direkt gegenüber einer Diskothek  lag. Erst gegen 6:30 Uhr schloss die Diskothek ihre Pforten. Um 7:30 Uhr läuteten dann die Kirchenglocken der Elisabethkirche zum Gottesdienst. In diesem Zeitfenster von einer Stunde bewegte sich ihr Nachtschlaf.
Wolfgang ging es auch nicht besser. Sein Zimmer lag zur Straßenseite. Nachtschwärmer vom nahen Rynek meinten ihre Gesangskünste zum Besten zu geben und ihre Autos laut starten zu können.

 

Die Nachschläfer hatten auf der  Bahnstrecke von Wrocław (Breslau) bis Wałbrzych (Waldenburg) nicht viel versäumt. Es ist eine sehr flache Landschaft mit abgeernteten Getreidefeldern. Erst ab Wałbrzych (Waldenburg) wurde die Landschaft zu beiden Seiten des Zugs hügelig und bewaldet; das stimmte uns auf die kommenden Wanderungen ein. Wir wunderten uns, dass der Zug ab Waldenburg nur mit „angezogener Handbremse“ fuhr.  Der Grund liegt in dem jahrhundertelangen Abbau der Kohle. Das Gebiet ist mit vielen Stollen durchzogen. Man befürchtet anscheinend, dass sich durch  Erschütterungen der Züge bei zu rasanter Fahrt „Abgründe“ auftun könnten.Garnisonskirche von Jelenia Góra (Hirschberg)

 

Jelenia Góra (Hirschberg) erreichten wir gegen 13:15 Uhr. Leider war auf unserem Weg zum Zentrum die Garnisonskirche zum Heiligen Kreuz aus dem Jahre 1718 wegen eines Gottesdienstes nicht zu besichtigen und auf unserem Rückweg zum Bahnhof war die Kirche geschlossen.

 

Herzstück von Hirschberg ist der plac Ratuszowy (Marktplatz) mit seinen zahlreichen farbigen Arkadenhäusern. In einem Gasthaus unter den Arkaden machten wir Mittagsrast, die Felix zum Schreiben von Postkarten nutzte.

 

Rathaus von Jelenia Góra (Hirschberg) Gegen 16:00 Uhr brachte uns ein Bummelzug zurück nach Trzcińsko  (Rohrlach). Zunächst wanderten wir am Fluss Bóbr (Bober) entlang und an einem Campingplatz vorbei bis zur Schronisko Szwajcarka (Schweizer-Baude). Wir trafen auf unserer Wanderung noch auf weitere Schweizer-Bauden unterhalb von Berggipfeln. Die Bezeichnung Schweizerei hat jedoch nur ganz entfernt etwas mit der Schweiz zu tun; gemeint ist damit ein Berghof mit Vieh- und Milchwirtschaft.

Sehr viele polnische Familien mit ihren Kindern stiegen mit uns zum Krzyżna Góra (Kreuzberg) mit seinem gußeisernen Kreuz hinauf, einem der beiden Góry Sokole (Falkenberge). Von den Felsen hatten wir eine tolle Aussicht auf das Riesengebirge und auf den kleinen Ort Karpniki (Fischbach), wo wir übernachten wollten.
Aus zeitlichen Gründen konnten wir den nördlich benachbarten Sokolik (Forstberg) nicht mehr erklimmen. Wir wollten unbedingt gegen 19:00 Uhr unser heutiges Nachtquartier erreichen.

Wir hatten das Glück, dass die gut Deutsch sprechende Tochter der Familie aus München zu Besuch war. Mit ihrer Mutter bereitete sie uns ein geschmackvolles Abendessen.

Blick vom Krzyżna Góra (Kreuzberg) ins Reich Rübezahls, zum Riesengebirge

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

Wrocław Głowny (Hauptbahnhof von Breslau)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Garnisonskirche von Jelenia Góra (Hirschberg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rathaus von Jelenia Góra (Hirschberg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick vom Krzyżna Góra (Kreuzberg) ins Reich Rübezahls, zum Riesengebirge

Montag 15.08.  Karpniki (Fischbach)    Kamienna Góra  (Landeshut)

Verschiedene Wettervorhersagen, Suche nach einem Lokal

Unserem Wanderführer fiel es als Erstem auf: Kein Hundegebell in der Nacht. Das haben wir auf unseren Wanderungen durch den Osten der Slowakei und durch Ungarn ganz anders erlebt.

Heute war eine Wanderung auf dem blau markierten Landeshuter-Kammweg (europäischer Fernwanderweg E3) von 27 km angesagt.

Wenn es auch am Morgen bewölkt war, die Wettervorhersage unserer Wirtin versprach uns 28 Grad ohne einen Regentropfen. Die deutsche Wettervorhersage (wetteronline.de) prognostizierte nur 24 Grad mit einzelnen Regenschauern am Nachmittag. Mal sehen, wer am Ende des Tages Recht behalten sollte.

 Für jeden von uns machte die Wirtin  ein Lunchpaket, denn bis Kamienna Góra (Landeshut) gibt es nirgendwo eine Einkehrmöglichkeit.

 

Starościńskie Skały (Mariannenfelsen)Damit wir früh starten konnten, fuhr uns die Tochter um 8:15 Uhr mit ihrem PKW wieder zurück zum Wanderparkplatz auf der Höhe der Schronisko Szwajcarka (Schweizer-Baude).

 

Der Rudawy Janowickie (Landeshuter Kamm) ist überwiegend mit Fichten bewaldet, Aussichtspunkte gibt es – abgesehen von den Felsen – keine.
Als erster Höhepunkt erwies sich der 718 m hohe Starościńskie Skały (Mariannenfelsen), genannt nach der Herzogin Marianne, Ehefrau des Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen. Einen ersten Aussichtspunkt erreicht man über einen
Blick vom Starościńskie Skały (Mariannenfelsen) auf den Krzyżna Góra (Kreuzberg) und rechts auf den Sokolik (Forstberg) schmalen Felsenweg, von dort ging es über eine gesicherte Felsentreppe zu einer größeren Aussichtsplattform. Von dort bot sich uns ein herrlicher Rundblick von etwa 30 km zurück nach Karpniki (Fischbach) mit den beiden Góry Sokole (Falkenberge) und südlich auf das Massiv des Riesengebirges.


Ein weiterer Höhepunkt war ein Naturwunder:  die Felsenbrücke Skalny Most  (Felsenbrücke), die wir nicht erklimmen, sondern nur fotografieren konnten.
Rast machten wir am Gipfel des Wołek (Ochsenkopf).  Das Kruzifix wurde zu Ehren des Papstes Johannes Paul II errichtet.

Gipfelkreuz zu Ehren des Papstes Johannes Paul II auf dem Wołek (Ochsenkopf).Am höchsten Gipfel des Landeshuter Kamms, am 945 m hohen Skalnik (Frei Koppe oder Friesensteine), gab es noch nicht einmal eine Sitzgelegenheit.
300 Höhenmeter unterhalb liegt die Berghütte Czartak, die für das Publikum geschlossen war.

Zukünftigen Wanderern können wir empfehlen, ab dem Mała Ostra den Weg mit der roten Markierung zu wählen. Geht man den blau markierten Weg (europäischer Fernweg E3), muss man ab der Bergbaude Czartak bis zu einem Bach und anschließend wieder steil auf einer Straße nach oben wandern.

 

Die letzten 6 km von Pisarzowice (Schreibendorf) nach Kamienna Góra (Landeshut) hatten wir in beiden Richtungen die beste Aussicht, aber es fing mit jedem Meter stärker zu regnen an. Die deutsche Wettervorhersage hatte leider Recht behalten.

 

In unserem Hotel Krokus in Kamienna Góra (Landeshut) war das Restaurant geschlossen, weil um den Feiertag Maria Himmelfahrt das verlängerte Wochenende genutzt wurde, um zu feiern.  Die Wirtin empfahl uns am Markt ein Restaurant zu suchen, dort gebe es jede Menge.
Nach und nach wurde uns klar, dass auch hier alle Lokale geschlossen waren. Nach 20 Minuten Herumirrens im Regen waren wir froh, eine Pizzeria gefunden zu haben, in der wir unseren Hunger stillen konnten.

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Starościńskie Skały (Mariannenfelsen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick vom Starościńskie Skały (Mariannenfelsen) auf den Krzyżna Góra (Kreuzberg) und rechts auf den Sokolik (Forstberg)

 

 

 

 

 

 

 

 

Gipfelkreuz zu Ehren des Papstes Johannes Paul II auf dem Wołek (Ochsenkopf).

Dienstag 16.08. Kamienna Góra (Landeshut)
                            
 Kloster Krzeszów  (Grüssau) → Sokołowsko (Görbersdorf )

 Barocke Pracht und das „Davos von Schlesien

Nach dem Frühstück fuhren wir 6 km mit dem Taxi nach Krzeszów (Grüssau), zur Klosterkirche Kościół Opacki Najświętszej Marii Panny („Allerheiligste Jungfrau Maria“).
Das südlich von Kamienna Góra (Landeshut)  gelegene Kloster Krzeszów  (Grüssau) ist eine Reise wert.Sie wurde im Stil des Spätbarocks zwischen 1728 und 1735 erbaut. Die Klostergeschichte reicht bis ins Jahr 1242 zurück. Nach der Säkularisierung 1810 zogen 100 Jahre später erneut Benediktinermönche ein.
Seit 1947 wird das Kloster von  Benediktinerinnen besiedelt.

Die  Abteikirche beeindruckt durch ihre Pracht und gilt als Perle des schlesischen Barocks.
Die Renovierungsarbeiten waren ziemlich weit vorangeschritten, nur an wenigen Stellen wurde noch gearbeitet.
Die daneben stehende St. Josephs-Kirche -  sie ist ohne Türme – war morgens noch nicht geöffnet.

Mehr Info zu Krzeszów (Grüssau)

 

Pünktlich um 11:30 Uhr fuhren wir mit einem in Landeshut am Morgen vorbestellten Taxi in den kleinen Ort Grzędy Górne (Oberkonradswaldau), Aufstieg zur Lesista Wielka (Hohe Heide)um unsere Wanderung auf dem rot markierten Sudeten-Hauptweg fortzusetzen.  Als Zehrung gab uns der Taxifahrer eine Rolle Kekse mit auf dem Weg.
Bis zum 777 m hohen Sucha Góra hatten wir bereits 280 Höhenmeter überwunden. Der schweißtreibende Aufstieg wurde durch viele Ausblicke zum Riesengebirge und zum Landeshuter Kamm belohnt. Die beiden Kirchtürme der Klosterkirche in
Krzeszów waren gut zu erkennen

Auf dem höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung, der 851 m Lesista Wielka (Hohe Heide) trafen wir zum ersten Mal einen Weitwanderer. Zuvor sind wir immer nur Tagesausflüglern mit Minirucksäcken begegnet. Er war sehr verwundert, dass Wanderer aus Deutschland auf dem Sudeten-Hauptweg unterwegs waren und beneidete uns um unsere Wanderschuhe.

Von der Lesista Wielka (Hohe Heide)Vom alten Glanz des Lungenkurortes Sokołowsko (Görbersdorf ) ist nicht viel geblieben führt die neue Wegführung einen sehr steilen Abhang hinunter. Bei Regen hätten niemand von uns diesen Weg gehen wollen.

Wir erreichten am Nachmittag unser heutiges Tagesziel, den Klimakurort Sokołowsko (Görbersdorf ), der 1854 speziell für Lungenkranke errichtet wurde. Die zahlreichen Sanatorien und die Lage in einem waldreichen Gebiet gab Görbersdorf den Namen „Davos von Schlesien“.
Heute sind die ehemaligen Sanatorien entweder geschlossen oder in einem sehr schlechten baulichen Zustand.

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

Das südlich von Kamienna Góra (Landeshut)  gelegene Kloster Krzeszów  (Grüssau) ist eine Reise wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufstieg zur Lesista Wielka (Hohe Heide)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom alten Glanz des Lungenkurortes Sokołowsko (Görbersdorf ) ist nicht viel geblieben

 

Mittwoch 17.08.   Sokołowsko (Görbersdorf ) →  Walim (Wüstewaltersdorf)

Apothekerbaude und Piroggen mit „Roter-Beete-Suppe”

 Kaum hatten wir am Morgen den Kurort Sokołowsko (Görbersdorf ) verlassen, hörten wir krrü … krrü …. krrü … das Rufen von Schwarzspechten. Wir konnten ein Pärchen beobachten, das sich an einer Buche bewegte. Durch ihr schwarzes Gefieder und den roten Scheitel  sind die krähengroßen Tiere gut zu erkennen.Die 1933 auf Initiative des Apothekers Brock erbaute  „Andrzejówka" (Andreasbaude)


Nach gut einer Stunde hatten wir die Höhe von 796 m mit der
Schronisko  „Andrzejówka" (Andreasbaude) erreicht, auf die 3 Täler zuliefen. Das Holzhaus wurde 1933 auf Initiative des Apothekers Brock aus Waldenburg erbaut.
Unmittelbar an der Hütte wiesen Schilder auf einen nahen Abhang für Gleitschirmflieger hin.

Der Sudeten-Hauptwanderweg führt an einem Schilift bis auf 895 m vorbei. Auch auf dieser Etappe begegneten uns beim Abstieg nur 2 polnische Wanderinnen.
Mittagsrast machten wir im Ort  Grzmiąca. Das Tal ist  für seine Forellenbecken und Fischbratereien bekannt.
Bis zum Ort
Walim (Wüstewaltersdorf) hatten wir insgesamt 3 große Auf- und Abstiege zurückgelegt. Deshalb erreichten wir unsere Unterkunft erst gegen 18:00 Uhr.
Zu einem Besuch der zum Ende des 2.
Weltkrieges von Zwangsarbeitern gebauten „unterirdischen Stadt“ waren wir an diesem Tag weder zeitlich noch körperlich fähig….
 

Im Gartenlokal der Pension Hubert wurden wir von Polen mit italienischen Liedern empfangen. Blick auf Walim (Wüstewaltersdorf) Es stellte sich heraus, dass sie kein Italienisch sprechen konnten, dafür aber Deutsch. Wir wurden  in Niederschlesien immer wieder überrascht, wie viele Polen Deutsch können. Die Jugend lernt heute in der Schule an erster Stelle Englisch und als zweite Sprache Deutsch. Andere Sprachen spielen kaum eine Rolle.
Die Sangesbrüder empfahlen uns zum Abendessen Piroggen. In unserer Heimat würden wir sie als Maultaschen bezeichnen. Die Teigtaschen können mit Käse, Hackfleisch, Spinat, Kartoffeln, Quark, Sauerkraut, selbst mit Erdbeeren und Pflaumen gefüllt sein. Dazu isst man eine sehr gut gewürzte heiße Rote-Beete-Suppe (Barscz czerwony).

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

Die 1933 auf Initiative des Apothekers Brock erbaute  „Andrzejówka" (Andreasbaude)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick auf Walim (Wüstewaltersdorf)

Dienstag 18.08.  Walim (Wüstewaltersdorf) Kamionki (Steinkunzendorf)

Bismarckturm, Streichelzoo, Weberaufstand und Steinpilze

Schon gegen 7:00 Uhr waren kaum Wolken am Himmel zu sehen. Der Tag versprach erneut heiß zu werden.
Auch der Eisenach – Budapest-Wanderweg (EB)
bzw. der europäische Fernwanderweg E3 verläuft über den Kamm des Eulengebirges.  Für diejenigen, die diesen EB-Weg schon gewandert sind, zählen das Góry Sowie (Eulengebirge) wie auch die Mala Fatra (Slowakei) zu den schönsten Gebirgszügen auf der 2.678 km langen Strecke nach Budapest.


Gleich am Morgen mussten wir 500 m zur Wielka Sowa (Hohe Eule) 1.015 m aufsteigen. Der  renovierte Bismarckturm auf der Wielka Sowa (Hohe Eule) 1.015
Eine Augenweide ist der Wieża Widokowa na Wielkiej Sowie
(Bismarckturm).  Bereits 1906 wurde mit Stahlbeton ein 25 m hoher Turm erbaut. 2008 erfolgte mit EU-Fördergeldern eine Renovierung.
Leider ist nicht überliefert, ob bei der Renovierung der vor von einem Schrat bewachte
Schatz gefunden wurde.

 

Der Turm erlaubt einen großartigen Rundblick.  Sowohl der Ort Walim (Wüstenwaltersdorf), von dem wir heute früh losgewandert sind, als auch einige Häuser unseres heutigen Wanderziels, des Orts Kamioniki (Steinkunzendorf) waren zu erkennen. Leider war die Sicht an diesem Tag wegen der großen Mittagshitze nicht allzu gut. Das Riesengebirge und Breslau, wie in Reiseführern beschrieben, konnten wir nicht sehen.
Vor dem Treppenaufgang des Bismarckturms auf der Hohen Eule
Wir hatten heute keine Eile und machten deshalb direkt am Bismarckturm eine längere Pause. Sehr viele Wanderer nutzten die vielen Sitzmöglichkeiten und machten ebenfalls eine Mittagsrast. Der Kiosk im Bismarckturm war vor allem von Schulkindern umlagert.
Eis und Cola waren die großen Renner.

Auf unserem Weg zum Przełęcz Jugowska (Hausdorfer Plänel ) kamen wir an einer 2004 errichteten Gedenktafel für Hermann Henkel (*1869  gest. 1918) vorbei. Hermann Henkel war ein Förderer des Fremdenverkehrs im Eulengebirge und auch Sekretär des Eulengebirgsvereins. Die Gedenktafel ist in Polnisch und in Deutsch:
 

„Auf den Bergen werde ich wieder ein reiner Mensch;
dort werden wir Brüder und alles Hässliche und Kleine
fällt von uns ab.“

 

Wir hatten genügend Zeit bis zur bewirtschafteten Schronisko ZygmuntówkaStreichelzoo im Foyer der Schronisko Zygmuntówka (Zimmermansbaude) (Zimmermansbaude)  weiterzuwandern. Ungewöhnlich war für uns, dass wir im Foyer  einen Streichelzoo antrafen. In den Käfigen waren Vögel, Hasen und eine Henne mit ihren Küken.  Ebenso waren vor der Hütte Ziegen und jede Menge Hühner, Hunde und Katzen.
Überhaupt machte diese PTTK-Unterkunft auf uns keinen einladenden Eindruck.
Wieder zurück auf dem Przełęcz Jugowska (Hausdorfer Plänel) gingen wir den grün markierten Wanderweg zum Ortsteil Kamionki von  Pieszyce (Peterswaldau).

 

Der Ort Pieszyce (Peterswaldau) ist in die Geschichte eingegangen, fanden hier und in den Nachbarorten der Aufstand der Weber im Jahre 1844 statt. Gerhard Hauptmann hat diesen Weberaufstand in seinem Werk „Die Weber“ beschrieben.

Der Inhaber unserer heutigen Unterkunft  „Sowia Dolina“ (Eulental) ist ein in Kassel
geborener Hotelier. Er erwarb  vor rund 15 Jahren das marode Gebäude und hat es vollkommen renoviert.

Jeder Pole ist ein geborener Heidelbeer- und Pilzsammler.

Zu diesem Schluss sind wir gekommen, trafen wir doch auf unserer Wanderung ständig Sammler mit ihren Weidekörbchen. Aber zum ersten Mail konnten wir im Hotel  „Sowia Dolina“ zu unserer großen Überraschung auch Gerichte mit Steinpilzen bestellen.

Unsere Zufriedenheit wurde noch gesteigert, als wir in den Zimmern Deutsches Fernsehen empfangen konnten.

Aussicht vom Bismarckturm in westlicher Richtung (Waldenburger Bergland)

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

 

Der  renovierte Bismarckturm auf der Wielka Sowa (Hohe Eule) 1.015

 

Eintrittskarte Bismarckturm

 

 

 

 

 

Vor dem Treppenaufgang des Bismarckturms auf der Hohen Eule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Streichelzoo
im Foyer der
Schronisko Zygmuntówka (Zimmermansbaude)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2011 war nicht nur ein Wespenjahr, es gab auch sehr viele (Stein-) Pilze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aussicht vom Bismarckturm in westlicher Richtung (Waldenburger Bergland)

Mittwoch 19.08.   Kamionki (Steinkunzendorf)   Srebrna Góra (Silberberg)

Gewitter auf dem Kammweg, Sauermehlsuppe und das Geheimnis einer gelungenen polnischen Hochzeit

Da wir im  Hotel Internet-Zugang hatten, wussten wir, dass uns gegen 14:00 Uhr ein Gewitter erwarten sollte.Der eiserne Aussichtsturm auf dem Kalencia (Turmberg)
Deswegen brachen wir  schon früh auf und legten einen sehr schnellen Schritt vor. Kaum hatten wir den 964 m hohen eisernen Aussichtsturm am 964 m hohen Kalenica (Tumberg)  bestiegen, von dem wir zur Wielka Sowa (Hohe Eule) zurückblicken konnten, zogen bereits die ersten dunklen Wolken auf.
Die nächsten beiden Stunden wurden wir von stürmischen Winden begleitet und das Donnergrollen in der Ferne war nicht zu überhören. Statt, wie angekündigt um 14:00 Uhr, waren wir bereits um 12:30 Uhr in ein schweres Gewitter geraten. Wir machten uns „regenfest“ und wanderten schnell weiter, in der Hoffnung, eine Schutzhütte zu finden.
Aber nirgendwo war eine Schutzhütte zu erreichen.
Glücklicherweise war das heftige Gewitter nach 45 Minuten vorbei.

 

Gegen 13:30 Uhr erreichten wir die Twierdza Srebrna Góra Der zentrale Verteidigungspunkt, Donjon, der Festung, Silberberg (Festung Silberberg) und hatten nach 2 Stunden zügigem Wandern endlich die Gelegenheit, uns auf den frisch vom Wasser abgeputzten Bänken auszuruhen. Überraschend waren – ähnlich wie an der Wielka Sowa (Hohe Eule) – viele Ausflügler zu sehen, die wie wir die Festung besichtigen wollten.

 


Wir haben uns einer Führung in polnischer Sprache angeschlossen.
Unserem in preußischer Uniform auftretenden Führer gelang es die Führung aufzulockern, indem er die Besucher miteinbezog.. Höhepunkt der Führung war das Abfeuern eines Schusses in den Kasematten, von dem uns noch am Abend die Ohren dröhnten.
Mehr Info zur
Festung Silberberg hier.

Unsere Unterkunft war im Ort Srebrna Góra, etwa 2,5 km von der Silberberg-Festung entfernt.

In preußischer Uniform gekleideter Führer zeigt uns die Silberberg-Festung

 

Während des Abendessens bot uns der Wirt selbstgemachten Kräuterschnaps und als Nachtisch seine besondere Spezialität: Milchreis mit Äpfeln, Zimt und Sahne an.
 

Der Wirt ließ es sich auch nicht nehmen, uns vor dem Hauptgang 2 große Suppenschüsseln mit Barscz czerwony (Roter-Beete-Suppe) und Żurek (Sauermehlsuppe) auf den Tisch zu stellen. Vor allem Żurek, einer leicht säuerlich schmeckende Mehlsuppe aus vergorenem Roggenschrot mit geräucherter Wurst, Kartoffelstückchen und gekochten Eiern konnten wir nicht widerstehen.

Für eine Hochzeitsfeier am folgendenSpezialität unseres Wirtes: Milchreis mit Äpfeln, Zimt und Sahne Tag – es wurden 80 Gäste erwartet  - hatte unser Wirt alle Hände voll zu tun. Trotzdem fand er noch die Zeit, uns über die frühere Nutzung des Anwesens  zu informieren. Auch erzählte er uns über polnische Hochzeitsbräuche. Als Faustregel einer gelungenen Hochzeitsfeier gilt es, pro Gast 1 Liter Wodka anzubieten.
Der Festsaal, ein ehemaliger Pferdestall, war schon für die 80 Hochzeitsgäste eingedeckt. Der Bräutigam war dabei, den Raum mit Hunderten weiß-blauer Luftballons zu schmücken, während die Braut die Tischkarten verteilte.

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

Der eiserne Aussichtsturm auf dem Kalencia (Tumberg)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der zentrale Verteidigungspunkt  Donjon, der Festung Silberberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In preußischer Uniform gekleideter Führer zeigt uns die Silberberg-Festung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spezialität unseres Wirtes:

Milchreis mit Äpfeln, Zimt und Sahne

 

Donnerstag 20.08.  Srebrna Góra (Silberberg)   Kłodzko (Glatz)

Warthaer Madonna, die Glatzer Karlsbrücke
 und eine uneinnehmbare Festung

Auch an diesem Tag nahm sich der Wirt die Zeit, um uns zurück auf den Przełęcz Srebrna (Silberberg-Pass) zu fahren. Dort begann unsere 17,5 km lange Etappe auf dem blau markierten europäischen Fernwanderweg E3 nach Bardo (Wartha). Auf den Sudeten-Hauptweg werden wir am nächsten Tag im Góry Stołowe (Heuscheuer Gebirge) wieder treffen.

Abgesehen davon, dass wir zu Beginn auf einem sehr steilen Pfad wieder ins Tal absteigen mussten, war es eine sehr aussichtsreiche Tour auf überwiegend weichem Waldboden. Einmal hatten wir eine Abzweigung übersehen und damit unsere Wanderung an diesem Tag um eine weitere ½ Stunde verlängert.

Wir konnten auch schon unser morgiges Ziel, das Plateau des markanten Bergs Szczeliniece Wielki (Große Heuscheuer) im Góry Stołowe (Heuscheuer Gebirge) erkennen. Brücke über die Neiße von Bardo (Wartha).

 

Nach 5 Stunden erreichten wir Bardo (Wartha) an der Nysa Kłodzka (Glatzer Neiße).
Der kleine Ort ist vor allem wegen seiner Pfarrkirche „Geburt der Allerheiligsten Mutter Gottes“ bekannt. Den Altar schmückt die 43 cm große farbige Figur der Warthaer Madonna aus dem 13. Jh.

 

Mehr Info zu Glatz.

 

Das Wasser der Nysa Kłodzka (Glatzer Neiße) war wegen des gestrigen Gewitters bräunlich gefärbt. Zeit zur Einkehr hatten wir nicht, wollten wir doch unbedingt vor 15:00 Uhr den Zug nach Kłodzko (Glatz) erreichen.

 

Zunächst erlebten wir eine große Enttäuschung: die beiden Glatzer Bahnhöfe waren in einem sehr schlechten baulichen Zustand, der einer so schmucken Stadt nicht würdig ist.

Unser Hotel lag an der Hauptverkehrsstraße und die Diskothek gleich nebenan ließen uns für die Nacht nichts Gutes erwarten.

Um 16:00 Uhr erwarteten uns der frühere Bürgermeister und seine sehr gut Deutsch sprechende Tochter zu einem Stadtbummel durch Kłodzko (Glatz).

 Brücke des heiligen Jan in Kłodzko (Glatz).

Zum Glück wurde die Stadt im II. Weltkrieg nicht zerstört. Selbst Schäden von dem Jahrhunderthochwasser 1997 waren nirgendwo mehr zu erkennen.  Viele der alten Häuser waren frisch renoviert.
Über die gotische Brücke des Heiligen Jan gingen wir in die Altstadt. Die Brücke ähnelt mit ihren sechs steinernen Votivfiguren der Prager Karlsbrücke.

Mehr Info

 

Unser erstes Besichtigungsziel war die auf einem Hügel allesüberragende Festung der Stadt Glatz, die Twierdza Kłodzka.
Im 17. Jahrhundert wurde  unter der habsburgischen Herrschaft der Festungsbau begonnen. Im Schlesischen Krieg eroberten preußische Truppen die Stadt und auch die Festung. Im Hubertusburger Frieden von 1763 Festung der Stadt Kłodzko (Glatz)wurde die Stadt endgültig ein Teil Preußens. Unter der neuen Herrschaft wurde die Festung immer weiter ausgebaut, sodass
selbst die napoleonischen Truppen 1807 die Festung und die Stadt nicht erobern konnten.

 

Anschließend gingen wir zum Glatzer Marktplatz. Auch hier steht das Rathaus in der Mitte des Platzes. Die Lokale am Rathaus waren um diese Zeit bereits gut besetzt. Durch die Fußgängerzone gelangten wir zur Maria-Himmelfahrt-Kirche, in der wir  trotz des Gottesdienstes einige holzgeschnitzte Figuren bewundern konnten.
Durch den Park Esperanto kehrten wir zum Hotel zurück und verabschiedeten uns von beiden „Stadtführern“, die uns ihre Stadt erfolgreich näher gebracht hatten.

Unterkünfte und Wanderstrecke

 

Weitere Bilder von der Wanderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brücke über die Neiße von Bardo (Wartha).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brücke des heiligen Jan in Kłodzko (Glatz).
Die Brücke ist älter als die Karlsbrücke in Prag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Festung der Stadt Kłodzko (Glatz)

   Wanderbericht (2): Weiter auf dem Sudenten-Hauptweg von Glatz bis Wölfelsgrund